Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 186 (sequence 4)
- Language
- German
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Definitionen über die inhaltrcichcn Worte der anklagcnden Parthci vorausschicken, mit denen, ach! so vi'!: Menschen, so wie Mädchen mit Flor und Bändern, wie Leichtsinnige mir Treue, Schwur und Ewigkeit ihr bloßes Spiel treiben: ich rede den den Worten: Erziehung, Unterricht, Bildung, Religion. Die Erziehung fangt mir. der W rege an, und endigt an dem Sarge. Ihr allein hat cs der ewige Bildner überlassen, den Neuangekommenen zu vollenden, und sich an ihm Schöpfersrechte zu verschaffen. Er wird alles oder nichts durch sie, und aus dem in der Wiege schlummernden Engel kann vermittelst ihrer Hülfe ein im Sarge ruhender Teufel werden, so wie sie wieder umgekehrt den Thier Menschen zu einem unsterblichen Gort;u erheben versteht. ' Cie ist es., die den ganzen Menschen vom ersten Momente seines Scyus in Anspruch nimmt, und seine ihm vou der mütterlichen Narur gegebenen Kräfte undFähig- -ketten'zu-wecken, zu bilden, zu bearbeiten sucht. Und will sie ihr von der Hand der Vcrfthung angewiesenes Geschäft recht vollkommen und ideal i sch verrichten, will sie in dem Menschen das Individuum nicht gewaltsam unterdrücken: so darf sic kcme Disharmonie in ferner Ausbildung gestatten, so muß sie mit Argus-Augen, wovon sich auch kein einziges, viclwcniger die Hälfte den Schlaf erlauben darf, die innern Anlagen des werdenden Menschen zu erspähen suchen, die guten herausöildLN, und