Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Über die Personification in der hebräischen Poesie und das Ceremonialgesetz in der hebräischen Religion
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 18)
- Language
- German
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r7S bemerken,?r sollte ihn — so wollte cs Moses — fühle!! in sich selbst, in allen seinen Handlungen, in seinen unbc. dcnlendstcn Thatcn, ihn u n m i r t c! b a r zu fühlen glau-- heu, auf daß er ihn, den Geist, der durch das All' uns anspricht, auch unmittelbar verehre. Freiheits-Sinn, Be» wußlseyn seiner Würde, Ergebung seinem Gotte, Erfüllung seiner Pflichten, Beharrlichkeit seinem Glauben, Erkenntniß Gottes und Erinnerung an denselben!!: allen seinen Handlungen — das ist der Geist der mosaischen Ecsctzgebung. Daher sollten alle Wehlrhaten Gottes im -Dermo, gen verzehndei , der Genuß der Früchte jedes siebente Jahr Armen anheim fallen, sollte kein ewiger Sklave ein bestandigcs Eigeuthum scyn ״denn ihr scyd Diener des Ewigen aber nicht der ״Knechte Knechte". Was fordert — sagte der unsterbliche göttliche Gesetzgeber an einem andern Orte — der Ewige anders, was mehr von dir, als wahre, reine Gottesfurcht? Wie menschlich und würdig sind nicht dessen Anordnungen in Behandlung der Fremden, Wittwer! und Waisen. Selbst Grausamkeiten gegen Thicre — wie streng und wahr sind nicht hierüber seine Gesetze. (Am Cabbath soll alles was dir gehört ruhen, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt u. s. w.). Freilich suchte er auf der andern Seite den Israeliten Verachtung wider den Glauben und selbst wider das Volk der Cana« niter*) beiznbringcn, aber auch hiev:müssen wir— selbst ')׳Diest-Vc-rachtiwgtraf jedoch nur die Eananiker und ibrcn Culrus, nicht aber die anderen Völker und ihre Religion, für welche Salmanassar sogar Schulen anlcgcn ließ, um sie ihren Glauben lehren zu lassen (Reg. 2, rg) N 2