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Sulamith · 1810-01-01 · 1 Bd. 3 H. (1810) · p. Seite 174

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 3 H. (1810)
Article
Über die Personification in der hebräischen Poesie und das Ceremonialgesetz in der hebräischen Religion
Date
1810-01-01
Page
Seite 174 (sequence 13)
Language
German
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jcdes Wcsc» im trcitcn All als ein bcsrchmdettö Geschöpf sian, gleich ihnen dem hohen Mcisicr unterworfen, fi> durchdrang ihr Her; mit jedem Sonnensirahle eine neue Fülle von Gottes Wvhlthatcn, ein neuer Zeuge ferner wci. feil Güte, so rollte der Donner, Gottes Zorn, fürchterlich vor ihren Ohren, zuckte im Blitzt, Gottes mächtiger Strahl, säuselte seine Gnade im Zephyr, glanzte im Regenbogen seine Huld. Durch das Geheul des Nordwinds, durch den Sturm des Gewitters scholl ernst und fürchterlich Eotres drohende Monnmg, und im Spiegel des azurnen Fir- Moments, und im Lächeln des lieblichen Mondes, und mt Purpur der ausgehenden Moraenrorhc, und im Glanze der strahlenden Sonne spiegelre sich seine Gute, lächelte seine Zufriedenheit, glanzte seine Gnade,, strahlte seine Huld. — Eo sah der Mensch in der ganzen Schöpfung nur den Wicdcrschcia seiner Gedanken, Gefühle und Hand- ,'!iirgen, bedurfte er keiner langen Reihe philosophischer Syllogismen, um sich die Liebenswürdigkeit der Tugend in Barbara und Ccsalonia zu dcmonsiriren; denn jede Freude, die er empfand, legte ihm die Psiichk der Tugend ans, jedes Leid, das ihn! widerfuhr, war cm mächtiges Organ Gottes, abzufthrccken von der Dahn des Lasters. — So intcrcssirtc der Charakter und der Lebenslauf jedes Individuums die ganze Natur*), frohlockte Himmcl.und *). Diese Meinung prägte sich sc t:ef ein, baß selbst ,leblose Dinge ibrien Zeugen ihrer Handlungen, Vertrage und Frcnndsckaft waren. Diese Steine, diese Säule, sagt jaban zu Jacob» scvcn dir ewige Mahner deines WorkeS; dem: niemand ist gegenwärtig bei diesem Vertrage, nur Gott richtet über MS. Ich gestehe eS, daß diese Sprache in ihrer Einfalt 7-7.mew.rS HeachtrsS7 eine

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