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Sulamith · 1810-01-01 · 1 Bd. 3 H. (1810) · p. Seite 167

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 3 H. (1810)
Article
Über die Personification in der hebräischen Poesie und das Ceremonialgesetz in der hebräischen Religion
Date
1810-01-01
Page
Seite 167 (sequence 6)
Language
German
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Dessenungeachtet kann es nicht ganz geläuznet wer. bau daß der so g:regel:e Gang, Lcn wir.der Schöpfung gleichsam angewiesen, daß unser ewiges Analysircn,, unser beständiges Dorhcrbcrcchncn ihrer Erscheinungen seltenere -Bewunderung dwstlbtn veranlassen kann; daß so mancher die Natur nicht als Werkstatte des Künstlers bloß, sondern gar als den Künstler selbst betrachtet, Maschine und Cett, Werkzeug und Meister verwechselt. — Neben diesen beiden Meinungen, von denen die erste die Phantasie, die zweite den Verstand zum Urheber hat, wage ich cs, einer dritten zn ermahnen, welche weder wie Liest der Einvfindung jeden Spielraum benimmt, noch wie jene Antagonist der schätzbarstem Wahrheiten der Verminst ist, der Gedanke des Menschengeschlechts in seiner Wiege, der einfachen Empfindungen der Sohne der Natur, welche sich (doch leider schon durch manchen unwcstntiichcn Zusty entstellt) unter den Hebräern erhielt, und deren Entstehung und Entwicklung ich hier historisch, doch freilich nur als Hypothese, vorzutragcn wage. ׳ Ich denke wir das Menschengeschlecht >n feiner Ent« siehung, den ersten Menschen, wie er, entwunden dem Echoe sc der Mutter Natur, ins Leben, insDastyn gernscaucnwn ibrcr eignen!obre ru erschrecken scht'cncn, da jenes in cbm tcm Verhältnisse mächtiger styn müßte, als eZ des Enten weniger als des Bösen: hicnicden gicbt, anstatt daß nach unserer lehre das Uebel selbst nur desto mehr von der Größe und Vollkommenheit des Schöpfers zeigt. S. lribnitzenZ Tbecdicte unb 3)1 endest sohns philosophische Schriften. .

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