Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1810)
- Article
- [Rezension] / -f.
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 4)
- Language
- German
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Nicht alles darin ist ganz passend für Kinder, die höchstens den Kreis ihres Lebens kennen; manches ist zu dunkel und zu sehr entfernt von der Sphäre des Kindes, als daß cs sich auch durch die beste Erklärung ganz verbeutkichen ließ; manches ist auch von der Art, daß zu dessen vollkommucrm Vcrstandniß gewisse anderweitige archaolgische Kenntnisse nöthig sind; manche obscöne Stellen sind sogar für das unbefangene Ecmüth der frühern Jugend nicht sehr erbaulich. Dass fühlten schon unsere altern Schullehrer der chemaligen beit, und ob sic gleich nach einem sehr schwanken^ den, nicht von der Ceisicsfahigkeit der Kinder ausgchenden Plane oder wohl nach gar keinem Plane unterrichtekcn, fo sahen sie doch das Unschickliche ein, das ein so!- cher schneller Ucbergang vom ersten Elementarunterrichte zum vollständigen Dibcllehren Mit sich führt. Um diese Jnconsegncnz zu verhüten, war cs üblich bei vielen, mit einigen Versen am Eingang des ztcn Buch Moses (Leviticus) den Anfang zu machen, und von Zeit zu Zeit mit einer grösicrn Anzahl von Versen fortzufahren, bis die Fassungskraft des Kindes für den hohem Unterricht in der Bibel empfänglich Ware. Den Grund hiervon, daß sie gerade diesen als den unpassendsten Thcil der Schrift . zum Einwcihungsmittcl in das Gebiet der religiösen Dil» düng wählten, vermag ich eben so wenig .anzugeben, als von manchem Andern in der Dcrfahrungsart dieser Lehrer, welches für uns ein ewiges Räthscl bleiben wird und vielificftt m1rf\ fitr* fiio