Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 3
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 230 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2304627-2304652-10852110--10172-2304910- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die Bestimmung des Menschen aus Erden ist, Gott nachzuahmen auf die nur! möglichste Weise (μιμεϊσΖχι ätov X«S' «ίσον ofov Tk). Hat er dieselbe erreicht, so ist er im Besitz der höchsten Glückseligkeit etöxipbvm (tivä·) rj׳v πςιος, rcy Ätov ΐ£ρμοί<ϋ?ιν). de decal. 262. Das Mittel zur Erreichung der Gottähnlichkeit ist dic Lugend, und darum ist. sie selbst Bestimmung und Gesetz der Seele ("e<>4 χχΐνα'μος τ^.γιιχίί). Die Tugend aber besteht in der Herrschaft des Geistes überdas Sinnliche; di e ses nmß selbst beseelt und zum Geistigen erhoben werden (το άλογον ·/,μίαν μέςος γυχω&rjvoci κχί τςόηον τηχ λογιχον ΊΐεήνΆχι). Quis rer. div. her. 41. Dieses Wirken und streben in und mit dem Geiste nennt Philo das Leben. im heiligen Geiste, in dem πν&μχ αγ»ον oder πνενμ«. Sk°v, dem dviSh nii. Dies ist das höhere, wahre Leben des Menschen; ihm steht gegenüber das Leben in den sinnlichen Genüssen in dem ״Blute und Fleische." So. sagt er auch in der Schrift: quis rer. div. der. p. 15: '«״στ* διττόν tlvxt γένος οίνΆςοόττων ξί το μεν &είω πνεΰμχτι xxf '׳λογι/χμω βιΟνντών το §έ χΐμχΤι x«t σχξχος ν'δονΜ φόντων. Zn jeder sittlichen That, in allem Schönen und Guten, .was. der Mensch vollbringt, ist dieser ״heilige Geist" thätig; es ist die vollkommene Harmonie mit dem Willen Gottes und so ist Gott selbst Grund und Quelle des sittlichen Handelns.. So sagt er auch: ο Zrö; χηχσιν χςχ*, του <>~ξκν fa™. Leg. all. I, 61. — Dies sind nun die Hauptmomente der Philonischen Philosophie. Fassen wir sie noch " cmmal in Kürze zusammen! Gott wird in zwei Momenten gefaßt: erstens als das reine Sein, die an-sich-seienoe Totalität, der Grund und die Quelle alles Seienden; dann : als das Hcrausgesetztsein, Bestimmtsein, als λογάς. Dieser ist der Inbegriff aller Ideen, die Fülle der schaffet,den Urbilder der Dinge, das Intcllektual- Reich, das ewig bei Gott und in Gott ist.' Das Zweite ist denn, daß Gott thätig ist, daß er schafft, und das Geschaffene