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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 224

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 3
Date
1845-01-01
Page
Seite 224 (sequence 24)
Language
German
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224 alles Ändere aber, als (an sich selbst) dürftig, wüst und leer, erfüllt er und hält es zusammen; er aber wird von Nichts umschlossen, denn er ist Eins und Alles *«« ,,xxi το πχν χυτός ων). Leg. »lieg. I, 71. Wir werden später deutlich sehen, was er darunter versteht: Gott ist Eins, insofern er in sich die absolute Einheit bildet, Alles, insofern er das All mit seiner Kraft durchdringt und dies allein dadurch Sein und Wesen hat. — Gott lebt aber auch in dem Urbilde der Zeit, d. h. nicht der endlichen Zeit , sondern in der Idee derselben, in dem α/ων. Quod dens 8lt. immnt. 73. ״Er ist der Eine und Einzige und Nichts ist ihm gleich." Leg. alleg. 92. Als dieser Eine ist er das reine Sein, ro ov, wie Plato es nennt, το' όντας ον. Es ist dies das Unveränderliche, der Grund alles erscheinenden Seins; die an sich seiende Fülle, die Totalität im Wesen. Alles, was ist , fließt aus dieser göttlichen Quelle, dem Wesen aller Wesen, und so verschieden die Dinge auch sein mögen, sie sind identisch im Grunde, in dem absoluten Sein. — Dies ist die Grundansicht Philo's und der ganzen alerandnnischen Schule. Dieses reine Sein jedoch ist das noch ganz Unbestimmte, Allgemeine, das Zn-sich-Bleibende, und kann daher nur als ein Moment in dem göttlichen Wesen erscheinen; das Andere,ist, daß dieses Allgemeine sich besondert, bestimmt. Das wird nun dargestellt unter dem Bilde des Erzeugcns. — Dies Erzeugte ist sein Anderes, aber nicht getrennt von ihm, sondern sein zweites Moment , in dem es thätig , lebendig ist. Dies. ist nun: der λο'γο;. Er wird das Bild Gottes (*Um Lrou) genannt; denn erst in ihm kann das Göttliche, als das ewig Schaffende angeschaut werden. Der >.ό·,·ος ist so die erste Offenbarung des göttlichen Wesens, der πςωτό- 7ovos- ΰιο'ς, der crstgeborne Sohn des großen Vaters. Gott, als das reine Sein gefaßt, steht noch in keiner Beziehung zur Welt, er ist nur in und bei sich (~e ov, £ ov tW«v,

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