Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 3
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 223 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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225 ihrer R c i n h e i t darstellen, und wir hegen dabei die feste Ueberzeugung, der Wahrheit auch nicht im geringsten zu schaden, wenn wir die trüben, an sich unklaren Gebilde für nichts Anderes, als eben für Bilder nehmen , in die das klare Licht des Gedankens gehüllt ist. Philo spricht es als das Höchste für den Menschen aus, Gott zu erkennen. Dies kann nun auf zweifache Weise geschehen. einmal — und dies ist die niedrige Sttise — durch Schlüsse von den Werken auf den Urheber so»« Six τ<νος ουξχνίου χλίμχχος από των kξ>־־/ων ίΐκοτ* λογισμω στοχ,χσχμίνοι τον δτ,μιουςγόν), düNN flbCt ÜUch — und erst dies ist die wahre Erkenntniß — durch das Schauen der Seele, wobei aber Gott selbst mitwirken muß. Es ist dies ein innerliches., intelligibles Anschauen, ein Sich-Vcrscnken in Gott, ein Erkennen Gottes durch Gott selbst. ״Denn," sagt er, „wie wir die Sonne nur durch die Sonne, die Gestirne nur durch die Gestirne, das Licht nur durch das Licht sehen können , so ist auch Gott nur durch sich selbst zu schauen" (roV at/’roV τςόπον xxl ö 3kv; sxxitov φέγγος «v äl χύτου μόνον θεωρείται). Dabei aber ist es doch unmöglich, das Wesen Gottes zu erkennen (οίός eVnv 'o 3εο?); wir können nur wissen, d a ß er ist (ort εσην). Auf diesen Gedanken werden wir bald noch einmal zurückkommen. Denn Gott ist unkörpcrlich ׳ (χσώμχτος), unsichtbar (χόςχτος), über jede Benennung erhaben (χ’νωνόμχστος). Er ist das U.rlicht, aus dem unzählige Strahlen ausströmen, die aber rein geistiger Natur sind (χςχότυπος αΰγν] μυςίχς [ακτΓνας ε’κ;3α׳λλει ών ουϋΐμίχ ε’στίν νοητχΐ χΐ χπχσχι. Dc Cherub. 822. Er ist das Wesen, das Alles umfaßt und in sich schließt und deßhalb nennt er ihn auch τόπος (so auch die Kabbalistcn oipv) oder ό των όλων τόπος. „Gott," sagt er, „ist sich selbst der Ort, von seinem eigenen Wesen erfüllt (χυτός *«״τά τόπος xxi χυτός εοα,τοΰ πλήξής)·, sich selbst genügend.