Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 2
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 173 (sequence 63)
- Language
- German
- Belongs to
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von Jtcheu -«lehrt« «nd künstlerisch« Loistvngtü gar nicht glauben WM«,und daß Gegner -«selb«» sogar behaupteten , dl« Juden hätten keine wichtigen Männer in jbe» Künsten und Wissenschaften aufzuweisen.*) Ja, ja, dieZeit, inwrlcherJuden «nd ÄnwMvd« bei Manchen jdentisch M fein schienen, ist Gottlob vorüber, Mw wer solche abgestorben« Ideen noch geltend wachen wollte. Machte stch Leidst nur lächerlich. Di« B^liner Akademie d« Künste «Oeilt« «m l 5. Oktober 1S45, als am Geburtstag« «Ir. Majestät d«S Königs, zugleich den Michael-Beerfchen, für Künstler israelitischen Glaubens destimwten Preis (von jähröchen 600 Thlrn. zur Reif« nach Rom), dem Bildhauer Herrn Gülb«ub erg au« Sondheim bei Heilbron», Schüler M Herrn Professor» Schwanthaler in München. Herr Güldenberg war der «in» zige Bewerber, dem die Aufgabe, («in Relief, nämlich: „Her- —kuleS führt-dem- Admetseine -Gattin Atteste au» der Uncer-. «velt zurück") gestellt worden war. BreSlauer jüdischer Lehr- und Leseverein. (Fortsetzung,) (S. Sul. S.Jahrg. I.Hest S. 93.) HerrW. Breslau er daselbst lenkte durch seinen Plan zuerst die Aufmerksamkeit der dortigen Israeliten auf dies« heilsam« Emrich» tung. ^Sehr erleichtert wurde es' durch den damit eng zu« sammenhängenpen Plan des Herr» Commerzienrath Fräuckel, in dem großartigen Gebäude, welches das Hofpital und die Waisenanstalt aufzunehmen bestimmt war» auch «ine Stätte für die hähere geistige Ausbildung zu eröffnen, und zwar Studirenden, welche sich der jüdischen Theologie befleißigen, «in ^^MPWMKüWch^daSHnen'M diesem Studium di« näthi» gett Hülstmittel darbiete. Herr Lommerzienrath Fränckel war alsbald bereit, di« Verbindung beider Zwecke zu genehmigen» *) Zog doch noch selbst im Jahre 1818 ein gelehrter Judenfeind in einer im Sch,n»-luischeu.erschlep-neu.S!chi:ist mit sollt,»« eleo. d«n Waffen gegen sie zu Feld». .Wo aber, ruft er aus, und wann ist je rin einziger berühmter Maler, ein einziger Lonkünstler, Bildhauer unter den Israeliten ausgetreten? Steht unter den Laustnden von Meistern auch nur »in einziger Name eines Israeliten?' Doch wir denken, dieß bedarf, wie schon damals, 1816 keiner Widerlegung, daher.genug davon. Wir . ivoDen hier bloß zur Bekräftigung unserer obigen Behauptung anführrn, was man doch Alles gegen Juden zu argumentiren sich abmähetc, um sie auszuschließen. '