Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 2
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 142 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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:; v ■■ ÜS . dem Faktor des Hauses mit/ der immer ein Jude ist. Der merkt sich genau, wovon die Rede ist , geht auf die Straße und fragt den ersten besten Juden, der vorübergeht: Kannst du Mir nicht verschaffen das. oder das, oder das? Der erkundigt sich genau, und falls er.es nicht im Stande ist, fragen nun beide ebenso weiter. Zn wenigen Minutrn geht der gewünschte Gegenstand unter tausend Köpfen umher und durch die ganze Stadt nach allen Richtungen hin. Ist dir Sache irgendwo noch so versteckt vorhanden, so kommt sie in möglichst kurzer Zeit zum Vorschein, und wo mögliu) von allen Seiten her. Zeder beeilt sich, der Erste zu sein, um ein Geschäft zu machen. Faßt man die Extreme der Gesichtsbildung der dasigen Juden ins Auge, so treten, dadurch zwei Racenverschiedenheiten hervor. (?) Die erste Race besitzt eine feine, scharfe, kühugebvgene Rase, regelmäßige Gesichtsbildung, eine feine Haut und zarte Gesichtsfarbe, die zwischen einer gesunden, schönen Röche und einer kränklichen , bläulichen Blässe wechselt. . Wenn nicht Alle dm Kopf so gebückt trügen (pietistifch, oder auch von Sorgen und Kummer gebeugt), sie gehörten zu den schönsten Menschen, die man sehen kamt. Die Mädchen sind durchgehend mit seltener Schönheit begabt; aber ihr zarter Körper ist für die harten Mühen und Entbehrungen ihrer neuen Heimath nicht geschaffen. Schon auf den Zügen der jungen Frauen gräbt sich die Sorge und deren geistlose, jammervolle Geschäftigkeit unbarmherzig ein, und vernichtet bald jede Erinnerung an die kuiHe Blüthr der kurzen Zugend. In den entzündeten, triefenden Augen der Alten und ihren verhärteten, starren Zügen find kaum dieselben Menschen wieder zu erkennen. Die andere Rare ist eine negerartige (?) mit breiter, fast plattgedrückter Rase, breitumschlagcnden und stark vorstehenden, bläulichen .Lippen und blutlosenflachen Ohren ohne Rand u. s. w. Alle sind häßlich, vorzugsweise aber die Weiber, deren viele säugend auf offener Straße umhergehen. Zu