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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 39

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 1
Date
1845-01-01
Page
Seite 39 (sequence 39)
Language
German
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anöere unter ihnen von den Büchertischen der feinen Welt verdrängt. Wir wüßten nicht, warum wir dies nicht wünschen sollten." In deg,,Rosen" finden wir eine „kleine Mitthcilung," die wir hieher setzen, um, wie dieß in solchen Fällen meistentheils von uns zu geschehen pflegt, einige weitere Bemerkungen daran zu knüpfen. Sie tautet nämlich: „Zwei israelitische Tempel haben bis jetzt Orgeln, nämlich einer in Prag und ein anderer in Hamburg. Allgemeiner sind die Verbesserungen des Gesanges beim jüdischen Gottesdienst gewesen." (Auch in der großen Synagoge zu Berlin ist dieß endlich der Fall. D. H.) „Einige Synagogen besitzen gute Chore, mehrere vortreffliche Vor- ' sänger." (7tuch im Jacobsonschen Schul-Tempel zu Seesen ist seit 1810, also seit 36 Jahren, eins Orgel, welche bei Israeliten in Deutschland die erste war. Schon im Sommer 1813 wurde vom K. W. Konsistorium der Jsraelite n zu Kassel beim»Gottesdienste in der dortigen Konsistorial-Syna- " goge, dem auch die alten Konsi'storial-Rabbiner dieses Kollegiums beiwohnten und ihn leiteten, eine Orgel — also die e r sne in einer bedeutendern, auch von vielen dortigen Hausvätern besuch- . ten Synagoge — eingeführt. In Leipzig befindet sich im Hamburger neuen Tempel noch eine Orgel. In Teplitz soll, wie man uns sagt, auch eine Orgel in der Synagoge sein. Die Orgel/in der Synagoge zu Prag wird , dem Vernehmen nach, nur beim Eingänge des Sabbalhs- und Seimag^ Gottesdienstes, dann am Neumonds- und Purimfesie u. s. w. benutzt, ytach einer alten jüdischen Sage bestehe seit Hunderten von Jahren in Prag eine Orgel in einer dortigen Sonagoge, und. diese Sage ist allgemein verbreitet, so daß wir selbst sie so lange glaubten, bis vor wenigen Jahren solche von einem Bewohner Prag's widerlegt wurde. Wir finden es angemessen, diese Berichtigung aus den: „Reminiscenzen K." von P. Beer, Prag 1837, Seite 67, hierdurch weiter zu verbreiten. Sie lautet„„Nicht eine Orgel, sondern die Trümmer

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