Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 17 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Date
- 1930-03-01
- Page
- Seite 139 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Anfänge von Hirschei Löbels Berliner Rabbinat 139 Die Vereidigung ging daraufhin vor sich. Äss׳essoren (Dajjanim) waren damals die Rabbiner Aron Hurwitz,26 San׳- vil Neugaß27, Samuel Sanvil aus Brandenburg28 und Löb Ferrnfurt a. O. 1770). Er unterschreibt sich in der Reihe der Berliner Dajjanim אהרן בלא״א ה״ה כמהור״ר יוסף אהרן הלוי הורוויץ זלה״ה und אהרן הלוי הורוויץ (Rosch Chodesch Ijjar 1771: Äeltestes Gemeindebuch, Hdschr. Bl. 180r, 3. Elul 1773: BL 185v, 12. Äw 1776: Bl. 205v). Hurwitz war gleichzeitig als Gelehrter am Beth Hammidrasch Ephraim Veiteis tätig, wenigstens nennt er sich so am 5. Nissan 1772: היושב בבה״מ של הגביר השר המפורסם כ״ה פייטל ז״ל ומצ״פ בקףק שקוד וק״ק האזינפוט ומדינת קוהדלנד (Äpprob. zu מראה פהן Frankfurt a. M. 1776). Am 26. Ädar i 1775 wurde sein Gehalt als Dajjan auf wöchentlich 21/2 Rtl. festgesetzt (Gemeindebuch Bl. 201 r). Ueber ihn siehe Ällgem. Ztg. d. Judentums 1849, S. 389. 27 Gest. 10. Teweth 5538 (1778); Grbst. 57. Er unterschreibt sich 1773) זנוויל נייאגס מפ״פ דמיין und 1776: Äeltestes Gemeindebuch a. a. 0.). In Berlin war er bereits 1746 als Gelehrter tätig, (Grbst. הפליג בישיבה פה קהלתבו ל״ב שבים), war Korrektor von שבע שטות להראשב״אBerlin 1756 und תורת הבית הארוך Berlin 1762, fungierte 1762 als Dajjan im Messegericht zu Frankfurt a. O. (Titelbl. von תורת הבית הארוך), wurde 1763 Berliner Dajjan (Äpprob. zu ׳בהלת שבעה Berlin 1763) und durch Wahl vom 6. Schewat 1766 Rabbiner am Beth Hammidrasch. 1770 betrug sein Gehalt als Dajjan monatlich 7 Rtl.: Äeltestes Gemeindebuch, Hdschr. Bl. 192. Sanvil (Samuel) Leiser (Elieser) Neugaß war Schwiegersohn des 1767 verstorbenen Berliner Dajjan Mendel Frankfurter. Die Liste der Berliner Schutzjuden 1744 nennt ihn als Samuel Lazarus und Schwiegersohn eben dieses Mendel Äaron, dsgl. die Listen 1749 Nr. 253, 1750 Nr. 115. 28 Gest. 7. Elul 1791: Grbst. 297. Die Inschrift nennt ihn אב״ד דק״ק וואלשטיין וק״ק שטרעליץ• Die Geburt seiner Kinder in Berlin 1745 bis 1761 zeigt, daß er mindestens seit 1745 hier ansässig war. In der Schutzjudenliste erscheint er bereits 1744 als Schwiegersohn des Joel Wulff, ebenso in der Liste 1750 Nr. 35. Im Jahre 1767 kam er als Rabbiner nach Strelitz: Donath, Gesch. d. Juden in Mecklenburg, S. 140. Äm 8. Kislew 1770 approbierte er noch in Strelitz תורת הבית הקצר (Berlin 1771), dagegen am 23. Tamus 1772 bereits in Berlin פרי מגדים ליו" ד (Berlin 1772). Beim Tode seiner ersten Frau Elka am 16. Ädar 1773 (Grbst. 1111) war er noch nicht Berliner Dajjan, wohl aber am 3. Elul. Er unterschreibt sich (1773) שמואל־1 זנוויל מברנדנבודג (מבראבדיבורג und 1776: Äeltestes