Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1929)
- Date
- 1929-03-01
- Page
- Seite 129 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Architektur der Sgnagoge 129 zu Jerusalem hinaufführenden Berge bestiegen, hielten sie noch einmal ״in den Tiefen“ einen Gottesdienst, sprachen ein Sündenbekenntnis, um geläutert empor zu steigen. ״Wolltest die Schuld du immer fortbestehen lassen, o Gott, wer konnte vor Dich treten?“ So soll die betende Gemeinde sich immer als vor dem Aufstieg, vor der messianischen Wallfahrt, der Geulla sich fühlen, ״aus den Tiefen“ beten, bevor der Anstieg zu den Bergen Zions erfolgen könne. Zur Sgnagoge, dem Bild der Gotteswelt, steigt man auf; zum Gebet, der Brücke in die ewige Zukunft des Reichs, steigt man hinab. So schlingen sich religiöse Gewißheit, feste Zuversieht und demütige Selbsterkenntnis ineinander. IV. Die Anordnung der Sitze. כיצד העם יושבין בבתי כנסיות• הזקנים יושבין ופניהן כלפי העם ואחוריהם כלפי ההיכל• וכל העם יושבין שורה לפני שורה ופני השורה לאחורי השורה שלפניה עד שיהיו פני כל העם כלפי הקודש וכלפי הזקנים וכלפי התיבה• ובעת ששליח ציבור עומד לתפלה עומד בארץ לפגי התיבה ופניו לפני הקדש כשאר העם: Wie soll man in der Sgnagoge sitzen? Die Gelehrten das Angesicht zum Volke zu, mit dem Rücken zum Hechal. Älle anderen Reihe um Reihe, alle gewandt zum Hechal, zu den Gelehrten und zum Vorbeterpult. Und der Vorbeter stehe auf ebener Erde vor dem Pult, das Gesicht zum Heiligtum, wie alles Volk. (Ramb. 1. c. 4.) וכשמעמידין התיבה מעמידין אותה באמצע ואחורי התיבה כלפי ההיכל ופניה כלפי העם: Und stellt man ein Vorbeterpult auf, so stelle man es in die Mitte, seine Wand zum Hechal, seine Vorderseite zur Gemeinde. {1. c. 2.)«) 6) im Text des Rambam steht:כשמעמידים התיבה שיש בו ספר תורה Diese letzten Worte geben keinen erkennbaren Sinn. Keiner der Erklärer vermag sie zu deuten. U. E. sind sie ein Schreibfehler. Die Tewa ist bei Rambam immer der Vorbeterpult, wie auch das vorige Zitat beweist.