Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 86 (sequence 88)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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86 Zur Midrasch״ und Palästinaforschung im Wadi Zerka Main; die heißen werden Hamman ez״Zerka genannt . Josephus nennt den Platz ronog ng Baagag; Eusebius, Onom. ed. Klostermann 44,22Baagovrcov &€Q!.uZvvöa%(0v;\\2y 17 BaQ7j. Auf der Madabakarte sind leider nur die letzten Buchstaben ... ÄPOY unversehrt geblieben (die natürlich zu Baaqov ergänzt werden müssen), ohne das Bild des Ortes zu bieten. Dieser hieß also B a a r a oder B a a r u, hebr.״aram. בערא) בערה> wie denn Josephus auch die bei diesem Orte sich findende wunderbare und wundertätige Pflanze (ebendort) so nennt. Die Quellen des Ortes heißen hebräisch מי בערה^ während jenes bestimmte Bad, das aus der Mischung der kalten und warmen Quelle der Höhle gewonnen wurde, wohl auch מי מערה genannt. werden durfte. Man begreift daher die durch Mischna und Barajta bezeugte Variante ׳מי מערה► wobei es nebensächlich ist, ob diese erst bei der schriftlichen Fixierung oder schon früher bei der mündlichen Tradierung entstanden ist. Die oben schon berührte Barajta j. Sabbat 6a sagt unter anderem: ,,Es gab dort zwei Wannen, eine von Süßwasser, die andere von salzhaltigem Wasser; sie (die Badegäste) wa״ ren verdächtig, die (über die kalte Wanne gelegten) Bretter aufzuheben und in der Süßwasserwanne zu baden-, obwohl sie behaupteten, nur die (zu Heilzwecken dienende) salzhaltige Wanne benutzt zu haben, weshalb dann (das Baden am Sabbat) ihnen gänzlich verboten wurde.“ Es kann kaum zweifelhaft sein, daß diese Mitteilungen auf jene Heilquellen von Baara, bezw. der Höhle Baara sich beziehen und, daß die מלוהין (sc. מים) jene sind, die Josephus als 71 ixQcd bezeichnet. Im An״ Schluß an den obigen Bericht wird dann der schon oben an״ geführte Satz gebracht, wonach später die Bäder von מי מערה und Tiberias am Sabbat freigegeben wurden. Von dieser Quelle von Baara und insbesondere von jener Höhle in Baara spricht nun, wie dies schon längst von Ä. Epstein (107 ׳מקדמוניות) erkannt wurde, die Aggada des R. Levi, der die von arabischen Stämmen bewohnte Gegend