Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1928)
- Date
- 1928-09-01
- Page
- Seite 504 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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504 Aus der Geschichte der Juden in der Bukowina usw. ten, Quelle thoragebotener Freude, Trost und Stütze in unserem Leid. Spärlich ist der Dank, den wir ihm entrichten können, wir lernen Mischnajoth für das Gedenken seiner Seele. Größeren Dank wird er uns wissen, wenn wir ihm versprechen, daß die Saat, die er in uns ausgestreut, nicht spurlos vergehen soll. זכר צדיק וקדוש לברכהr r;^. Aus der Geschichte der Juden in der Bukowina unter österreichischer Verwaltung (17741918־). Von Dr. Samuel Jose! Schulsohn. (Schluß) § 3. Die ״Final-Dezision“ der schleunigen ״Abschaffung1־. Abriegelung der Bukowina vor neuem jüdischen Zustrom (1807—1809). Gemäß den Weisungen des Hofdekretes vom 5. Juni 1806, hatte inzwischen das Bukowinaer Kreisamt in unzähligen Berichten die abverlangten Auskünfte erteilt, die genauen Erörterungen der ״zur zeitlichen Ausnahme wegen unausweichlicher Notwendigkeit geeigneten“ teilweise gemacht und über die sich beim ״Äbschaffungsgeschäft“ ergebenden Anstände Bericht erstattet.1) Es handelte sich dabei besonders um den Wirrwarr der verschiedenen, veränderten Vor- und Zunamen der einzelnen Juden, da ihnen seitens der Militär- Administration bei der Judenkonskription im Jahre 1784 deutsche Familiennamen gegeben und nachher bei der Judenkonskription im Jahre 1792 auf Basis des Patentes vom 28. 8. 1787 ihre ״eingestellten“ jüdischen Vornamen abge- ‘) KÄ. Berichte an Gub. v. 18. 12. 1806, 10521; v. 15. 1. und v. 25. 6. 1807 ZI. 331 und 11097 u. v. a.