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Jeschurun · 1928-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1928) · p. Seite 470

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1928)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1928)
Date
1928-07-01
Page
Seite 470 (sequence 102)
Language
German
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470 Bücherbesprechungen. tische Behandlung des Stoffes geben wird, das sowohl dem ״auf dem Blatt“ Lernenden als auch demjenigen, der eine הלכה tiefer erfassen will, sehr dienlich sein dürfte; der Nutzen für den Rabbiner und alle, deren תורה ihnen אומנות ist, geht selbstverständlieh weit darüber hinaus. Das ספר kann aber auch durch die gute Einführung der ersten Kapitel hintereinander ״gelernt“ werden. Obwohl das traditionelle Für und Wider oft die Behandlung von Details mit sich bringt, ist dennoch durch das häufige Zurückgreifen auf גמרא, durch kurze Zusammenfassung von Teilergebnissen und verstündliche Ueberleitungen der eigentliche Gedankengang unschwer herauszuschälen. Freilich hätte zur Erleichterung für den Benutzer und zugunsten der Uebersichtlichkeit des Werkes mehr geschehen können: erstlich eine größere Ausführlichkeit bei Hinweisen und Auszügen aus ראשונים ואחרונים im Hinblick darauf, daß viele von den betreffenden ספרים nur Wenigen ohne weiteres zugänglich sind. Sodann aber ist wie in den meisten halachischen Veröffentlichungen der jüngsten Zeit auch in diesem Werke die wertvolle Einrichtung der Anmerkung überhaupt noch nicht in Anwendung gebracht. Der Text würde dadurch wesentlich von Hinweisen und detaillierten Angaben entlastet. (Man vergleiche einmal die Anordnung in der Arbeit von Rabb. Kaplan על עריבת פירוש * זצ״ל Jeschurun 1924). Die מפתחות jedoch sind als Register sehr nützlich ausgestaltet. — Von den 78 Themen, die in diesem 1. Bande des Werkes behandelt werden, können hier nur wenige als u. E. besonders interessierend erwähnt werden: דין חזקה דרבא בתפלה וברכת המזון, 3הבן שבא למלאות מקום אביו, חזקת מזנים בזמן הזה, בין הלכה ע׳ •השמשות של מוצאי שבת מקרי חזקת אסור bespricht die aktuelle Frage, inwieweit das Recht besteht, in den Synagogen an gewidmeten Gegenständen den Namen des Spenders anzubringen oder sonst Leistungen von einzelnen zum Wohle der Gesamtheit durch Beschriftungen u. ä. in der Erinnerung wachzuhalten. Die Beweisführung des Vf. für den speziellen, zur Debatte stehenden Fall ist nicht ganz einleuchtend. ׳תשו׳ רשב״א תקפ׳״ב worauf sich R. Jakob Lob Kroch זצ~ל stützt, führt noch den Midrasch zu בראשית ל״ד כ״א, zu רות ב׳ י׳-ד und zu שמות ד׳, י~ד an und schließt doch offenbar, daß jede מצוה, nicht nur eine finanzielle Leistung einer öffentlichen Erwähnung würdig ist. Warum sollte für die Mühe des גבאי, die Renovierung der Synagoge veranlaßt zu haben, nicht auch dasselbe gelten? Eine Unterscheidung in Bezug auf den Grad der Verpflichtung als מצוה dürfte nach den Beispielen des רשב״א kaum angängig sein, wenn man auf das ...גדול מצווה ועושה selbst verzichten sollte. Ueberzeugend ist jedoch der Hinweis auf die חזקה des קהל an seinem Eigentum. Eine eingehendere Besprechung einzelner Themen muß versagt bleiben. Möge — um im Sinne der zuletzt gewürdigten y zu

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