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Jeschurun · 1928-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1928) · p. Seite 364

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1928)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1928)
Date
1928-05-01
Page
Seite 364 (sequence 120)
Language
German
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364 Der Streit um die Erbfolge usw. Abstammung, daß sie mit seinem Sohn sich unlösbar verbunden fühlen und die Ächtung, die sie vor dem Verstorbenen hegten, auch auf dessen Kinder übertragen. Immer aber muß der eigene Wille der Gemeinde bestimmend sein, das sie erfüllende Gefühl, unter der Führung des Sohnes das am ehesten zu finden, was sie für die Zukunft der Thora und der Gottessache erwarten. Das Schauspiel, daß die Gemeinde und ihre Angehörigen um eine Halacha kämpfen, der Nichtwissende dem Wissenden seine Meinung nachprüfen soll, ob sie halachisch richtig ist oder nicht, das ist eine Erschütterung der ganzen Autorität der Thora und der Objektivität des Din. Kaum aber gibt es eine Frage, in die sich die Subjektivität so stark hineingemischt hat wie in die von der Erblichkeit der Äemter. Da soll uns die Thora als Ganzes, die Halacha als Richtungsinstanz zu hoch und heilig sein, als daß wir sie den Stürmen und Leidenschaften eines Wahlkampfes aussetzen sollten. עת לעשות לה, הפרו תורתך * * * * Als Beleg für unsere Auffassung seien noch kurz folgende Quellen angeführt. Der Mögen Äwrohom N.33 zu Orach Chajim 53 führt die wichtige Entscheidung an: ״Raschdam schreibe zu Jore deah 81: ,,Beieinem Gelehrten, dereingesetztist, die Thora zu verbreiten oder zum Richter, sagen wir nicht, daß sein Sohn einen Vorzug hat vor Ändern, und im Sefer י״ מ מח״ד מ״ב פי״ט sagt der Verfasser: Bei allen Ernennungen, die eine Thorakrone darstellen, gehen die Kinder nicht voran. Nur von Hillel an und weiter hatte man den Minhag, ihren Söhnen den Vorrang zu lassen, wie es aus Kethuboth 103 b hervorgeht.“ letzteres ist die Stelle, wo Rabbi seinen älteren, an Weisheit minder bedeutenden Sohn als Naßi einsetzt. Das ist der Rabbon Gamliel bno schel Rabbi Jehuda Hanaßi, aus

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