Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1928)
- Date
- 1928-05-01
- Page
- Seite 267 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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lieber die sprachl. Wiederholung im Biblisch-Hebräischen. 267 dann behandelt ihr sie ja, wie Mar Ukba (der reich und vornehm war). Ein anderer Amoräer meinte: wenn sie zur Geburt niederknieen, dann taucht man zwei Knäuel in Oel und legt das eine auf die Stirn, das andere auf den Schoß, damit sie sich erwärmen. Darauf R. Nachman zu ihm: dann behandelst du sie ja wie Jalthä (die berühmte Gattin R. Nachmans). Ein dritter meint: es gibt ein Holz, das heißt ׳חנון das stecken wir dem Tier in die Nase, damit es niest und ihm beim Niesen die Würmer aus dem Kopfe fallen. Nach dem letzteren, meint nun der Talmud, verstehe ich das Wort ז חנונות was bedeutet es aber nach den beiden ersten Amoräern? Wir tun dem Tiere etwas an, wodurch wir unser Erbarmen bekunden.1) (Schluß folgt) Über die sprachliche Wiederholung im Biblisch-Hebräischen. Ein psychophysiologischer Versuch von Dr. Arnold Merzbach, Frankfurt a. M. Einleitung. § 1. Die Zuhilfenahme nicht nur psychologischer Erkenntnisse, sondern auch gehirnphysiologischer Forschungsergebnisse beim Studium unserer seelischen Erscheinungswelt enthält nur die eine Voraussetzung: jedes psychische Geschehen geht mit physischen Vorgängen im Gehirn einher. Eine Aussage über die Art der zugrundegelegten Beziehung zwischen Physis und Psyche ist mit der Anwendung einer solchen Methodik weder beabsichtigt noch denknotwendig mit eingeschlossen.2) *) a. a. O. 54b. 2J Ueber die philosophische Zulässigkeit dieser Exclusion s. auch Friedrich Älbert Lange, Geschichte des Materialismus usw. II. Bd. (״seit Kant“)• Kapitel Die Naturwissenschaften: Der Mensch und die Seele: II. Gehirn und Seele (Anfang).