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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 714

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Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 714 (sequence 132)
Language
German
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714 Replik Itt. an, so dass ich. eine Entlehnung nicht zngeben kann. Die von Ch. Alb. zugegebene kürzere Ueberlieferung von 147 ist für mich ״wesentlich“. Denn der Stil dieser in Itt. fehlenden, in ST. aber stehenden Zeilen, ist so unbedingt gaonäisch, dass er Ursprung und keine Hinzufügung (wie Alb. meint) sein kann, also hatte ST. hier nicht Itt. als Quelle, 52 gehört in die Anm. 131, zu den bereits von Schorr angeführten Nummern, nämlich GL. 59; irrtümlich war für sie das Fehlen des Anfanges herangezogen worden. Von 2117 freilich gebe ich zu, dass es wörtlich in Itt. enthalten ist und nehme meine hierauf bezüglichen Schlussfolgerungen mit Bedauern zurück. (Für 53 und 54 darf ich Ch. Alb.’s Zustimmung voraussetzen, da er zu ihnen nichts anmerkt.) Somit muss daran festgehalten werden, dass — mit Ausnahme von Nr. 21 — alle Feststellungen Alb.’s schon vor ihm von anderen getroffen worden waren. Aber die ganze Prämisse Ch. Alb.’s ist unrichtig. Bei seiner ״Voreingenommenheit“ gilt es ihm als Axiom, dass alles, was ich niederschrieb, eine Gehässigkeit gegen seinen Vater enthalten müsse. In Wirklichkeit wollte dieser Abschnitt nur ein wichtiges Hindernis gegen meine Hauptthese (s. Vorbemerkung) beseitigen18. Darum wende ich mich• gegen Schorr, Chasan und Alb eck und lasse nur drei von den von ihnen aufgeführten Identitäten gelten. Dass ich diese Ausführungen an die Liste Alb.’s knüpfte, war, da sie ja noch 23 Rsp. denen von Schorr und Chasan hinzuiügte, selbstverständlich, aber ebenso auch, dass ich (ganz kurz) sagte, bei welchen Nummern Alb. unrecht hat. In diesem Sinne habe ich auch die 17 Rsp. zurückgewiesen. So einfältig werde ich nicht sein, Alb. zum Vorwurf zu machen, dass er nicht wusste, dass diese aus einem Ms. stammen, das ich erst ״neu entdeckt“ hatte. Nein, die Tendenz dieses Abschnittes meines Aufsatzes richtete sich gegen die Behauptung aller bisherigen Erklarer, die annahmen, dass ST. als zumindest wesentliche, wichtige Vorläge Itt. benutzt habe. Und nun lese man unvoreingenommen meinen Aufsatz noch einmal und vergleiche damit Ch. Alb.’s Unterstellung (Anm. 7) — so ziemlich der schimpflichste Vorwurf, der einem geistigen Arbeiter gemacht werden kann — dass ich ״so schlau“ bin, die Quellen zu verschweigen, dass ich ״Irreführung des Lesers“ beabsichtige. Hätte ich dies gewollt, so hätte ich die Parallele zu Itt. nicht ausgerechnet bei der Nr. von ST. (als der einzigen) angegeben, die ich jetzt zurückgezogen habe. Bei den anderen aber zwang mich die äusserste Kürze meiner Darstellung, darauf zu rechnen, dass, wer wollte, bei Alb. nachschlag. Ch. Alb. beklagt sich ferner über meine häufigen angeblichen ״Sticheleien“ gegen seinen Vater, weil ich rügte, dass er die Fest- Stellungen Schorr’s und Chasan’s nicht in deren Namen wiedergibt. Ganz gewiss wird bei Zitaten aus Werken, die offen vor jedermanns 17) Was bedeutet (Anm. 6) ״angeblich“ nach dem Ms.? Ich berufe mich doch auf Chasan und dort ist zu lesen, was im Ms. stand. 18) Hieraus ist der von Ch. Alb. so wuchtig beanstandete Satz entstanden, in dem von ״nur wenigen“ Itt. entnommenen Rsp. die Rede ist, während Halb, von ״vielen“ spricht. Ich hatte wohl wegen der Kürze zwei Gedankenreihen ineinander geschachtelt, nämlich einerseits die Berufung auf Halb., der, anders wie Alb., nur einen Teil der R0p. für Itt. reklamiert, andererseits meine Behauptung, dass es nur wenige sein konnten.

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