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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 708

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Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 708 (sequence 126)
Language
German
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708 Replik Bezeichnenderweise behandeln aber beide dieselbe Materie: הלכות טלטולי שבת, stehen an einem Orte, sind also gemeinsam Itt. (oder einem Exzerpte aas ihm) entnommen worden, das der Autor genau so benutzte und auszog, wie seine sonstigen Quellen werke. Die zweite Liste nun, die 0. mit E. vergleicht, vermag keine Spur eines Beweises für die Abhängigkeit des ersteren Werkes vom letzteren zu erbringen. Da nämlich, wie wir gezeigt haben, Alb. der Nachweis misslungen ist, dass E. nichts anderes als ein Exzerpt aus Itt. sei, so könnte selbst völlige Identität der von Alb. aus 0. angegebenen Stellen keinen Beweis erbringen. Nun liegen aber auch, soweit mit Hilfe der Alb.’schen Edition von E., die bis Blatt 30 r reicht, feststellbar, aussergewöbnlich starke Abweichungen der Darstellung vor, ja häufig wird überhaupt nur dasselbe Thema behandelt, die erörterten Fragen jedoch sind in beiden Werken verschieden (mitunter sind die Angaben überhaupt unrichtig, so entspricht 0. S. 4 nicht Itt. S. 6 oder 0. Nr. 17 19 Itt. S. 12). und es kommt hinzu, dass die zumeist nur in kürzester Form ausgesprochene Entscheidungen — wie aas Alb.’s eigenen Erklärungen zu seiner Eschkolausgabe hervorgeht — nur einen Extrakt aus dem Talmud darstellen (z. B. Nr. 24 28), im übrigen aber zumeist wörtliche Wiedergabe von Talmud, Alfasi oder Halachot Gedolot sind, so dass, selbst wenn Uebereinstimmungen vorlägen, das Zurückgehen auf eine gemeinsamme Urquelle durchaus nicht erwiesen ist. Aus allen diesen Gründen scheint mir die Beweiskraft der beiden Listen so gering zu sein, dass ich sie nur als Nebenargument ansehen konnte, das ich in die Anmerkungen verwies und mit kurzen Worten abmachte. Ch. Alb. aber behauptet, dass ich ״den hebr. Aufsatz gar nicht verstanden“ und ״Unsinn“ fabriziere. Ich aber glaube, dass ich dem Ansehen seines Vaters nicht weniger gerecht geworden bin, als er. Auch in der Frage des Gebrauches von וששאלתם durch einen Rischon (die ich, wohlgemerkt, nur als unwahrscheinlich hinstellte) habe ich mir keine ״Blosse gegeben“. Eine Durchsicht der in תשו׳ חכמי צרפת ולותיר veröffentlichten Rsp. Raschi's hatte festgestellt, dass der Vermerk וששאלתם nur in solchen zu finden ist, bei denen die Präambel fehlt, während alle, bei denen sie vorhanden ist, ein anderes Rubrum (וששאלת ,כמו שהראוני מן השמים u. a.) tragen. Daraus folgt, dass וששאלתם erst von fremder Hand stammt. Ich kann mich hier auf Alb. selbst berufen, der (S. 119) vermutet, dass auch der Sammler von ST. dieses W701t eigenmächtig vor Abhandlungen von Rischonim setzte, um ihnen den Anschein von Grsp. za geben. Die Autorität Rabens kann aber nicht ins Feld geführt werden. Er kannte das Grsp. (s. Alb.: אבל מקורה היא בס׳ האורה) aus 0., glaubte, dass dieses Werk von Raschi verfasst sei und bringt alles, was er dort fand, in dessen Namen7; für uns aber, die wir wissen, dass es nur aus Raschi’s Schülerkreis hervorging, ist damit nichts bewiesen. Und schliesslich Tosaf. Abo da Sara 56 b bringt zwar ein Zitat geringsten Umfanges, das sich mit einem Teile des angezogenen Rsp. inhahlich deekt; aber, da sich von dem anderen Inhalte des Rsp. in Tosaf. nichts findet, kann daraus nicht entschieden werden, dass gerade dieses Rsp. von Tosaf, benutzt worden ist. Da ich somit in den Listen den eigentlichen Beweis nicht sehen konnte, glaubte ich ihn in dem ersten Absätze, der immerhin einen logischen, geschlossenen Aufbau hatte, zu fiaden. In תמים דעים wird namens Rasehbam berichtet, dass er in einem ס׳ פסקי העתים (P.) betitelten Werke, das natürlich 7) So wird auch in ארוזות חיים II S. 330 auf ein in 0. S. 188 (s. Baber z. St. Anm. 1) stehendes Zitat aus Itt. mit den Worten: הר*ש (- רש״י) בשם בעל העתים verwiesen.

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