Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 704

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 704 (sequence 122)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2292929-2293050-2293056--09492-2302778
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

704 Eine Erwiderung zu den leichtfertigen Angriffen Hil’s gesagt hätte, und was jeder Mensch dazu sagen muss, weiss ich ganz genau11). Zuletzt sei mir noch die Bemerkung gestattet, dass ich den Aufsatz meines Vaters ז״ל nur insoweit geprüft habe, als es für die Angriffe Hil’s nötig war. Eingehender werde ich mich, s. Ö־. w., mit diesen Problemen befassen, wenn ich die nachgelassenen Schriften meines sei. Vaters, wie ich plane, herausgebeu werde. _ Replik. Zunächst eine Vorbemerkung: Die Tendenz meines Aufsatzes war in dem Teile, der die Auseinandersetzung mit מחוקקי יהודה enthält, zu beweisen, dass שערי תגלנה (ST.) aus einem in Unordnung geratenen Ms. stamme, zwar zu geringem Teile auf ס, העתים (Itt.) zurückgehen mag, aber Exzerpt aus ihm nicht sein könne. Darum musste ich die meiner These entgegenstehenden Ansichten, darunter auch diejenige Alb*’s, zu widerlegen suchen. Dies konnte um der Sache und des Raumes wegen nur in gedrängter Kürze geschehen, und darum ist wohl der Angriff Chanoch Albeck’s (Ch. Alb.) zu begrüssen, der mir Gelegenheit zu genauerer Begründung gibt. Hierbei will ich, unbekümmert um Apostrophierungen, mich sachlich an des Vaters eigene Worte und Ausführungen haltend, die Wahrheit zu finden versuchen. Drei Vorwürfe werden mir bei Behandlung von ס, האשכול (E.) gemacht. Sie sollen der Reihe nach geprüft werden: 1. Ich habe das ״entscheidende Moment“ verschwiegen oder gar entstellt, dass E. die aus Itt. stammenden Stücke anonym zitiere. Meine Ein- Wendungen setzten aber diese These Alb.V von der Anonymität der Zitate voraus. — Alb. weist nach, dass E. häufig Ansichten enthalte, die in anderen Werken als aus Itt. stammend angegeben werden; hätte aber E. für diese Stellen selbst RJB. als Urheber benannt, dann brauchte Alb. doch nicht andere Werke heranzuziehen. Wenn ich nun diese Beweisführung selbst erwähne, so habe ich doch dieses nach Ch. Alb. entscheidende Moment n) Nicht verschwiegen dürfen auch folgende ״Kunststückehen“ Hil’s werden. Al. erklärt, שית geht hauptsächlich auf Ms. Viv. zurück, ״wie wir aus den folgenden Listen sehen werden“. Al. hat aber Ms. Viv. gar nicht gesehen und war vollständig auf die diesbezüglichen einzelnen Angaben Chasans in den Noten angewiesen. E n Beweis ist aber nicht aus zerstreuten Angaben zu ״ersehen“, sondern erst nach einer Zusammenstellung derselben. Dass Äl. hier Chasan nicht verschweigen wollte und konnte, muss jedem klar sein, da er doch vollständig auf ihm fasst. Bil. (Note 140) venneinte aber Al. wieder einen Hieb versetzen zu können und sagte: ״Al. folgt Ch., was ihn jedoch nicht hindert, dessen Theorie (0 welche grosse Theorie, auf die ein Gelehrter stolz sein könnte!) im eigenen Namen zu bringen (S. 119: כמו שבי־־זה ברשימה)“. Hier wird Al. לכף חובה gedeutet, da er nicht שנחזה schreiben sollte! Auf S. 541 schreibt Hii., dass Al ״eine grössere Reihe sich sowohl in עת׳ oder פ,׳ לס׳ יצירה als auch in האשכול findender Ausdrücke zusammensteilt, wobei er wieder verabsäumt, die grundlegenden Ausführungen Halberstams (in seiner Einleitung zum פי׳ לס׳ יצירה S. XXII) zu nernen“. Der Leser würde nun glauben, dass Halb, solche Ausdrücke zusammengestellt hätte־ Aber weit gefehlt! Halberstam a. a. 0. führt unter den Autoren, die Barsilai zitieren, auch den Autor des Esekkol auf, wobei er an einigen Stellen auf Grund des Stiles vermutet, dass es sich um Zitate aus עת׳ handelt, obwohl der Name Barsilai nicht vorkommt. Kommentar überflüssig.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.