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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 703

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 703 (sequence 121)
Language
German
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Eine Erwiderung 703 da, dass sie für Untersuchungen verwendet werden. In der Wissenschaft wird nicht mit בקיאות geprotzt, and bei Materialsammlungen schon gar nicht. Es ist bekannt, dass jeder Stümper das für seine Arbeit nötige einschlägige Material sich mit Leichtigkeit aus Hilfswerken verschaffen kann. Es kommt immer nur auf die Verarbeitung der Bausteine und auf die Ergebnisse an, und nur Voreingenommenheit kann den Vorwurf erheben, dass auf die Verzeichnisse der Parallelstellen in den Ausg. nicht verwiesen wurde. Hier gilt in noch höherem Masse die Entschuldigung, die für R. Eleasar, Jebamot 96 b, geltend gemacht wurde. Ob jemand aus dem Vollen schöpft oder Hilfswerke benutzt, erkennt man oft aus Nebenumständen. Ein ehrlicher Arbeiter wird sich auch nie auf Hilfswerke allein verlassen, sondern die Bücher auf die von ihm ins Auge gefassten Oedanken immer von neuem durchsuchen, und dabei neues Material zutage fördern. Das zeigt auch der Aufsatz Al’s. Während z. B. Schorr in seinen Noten zu 'עת nur an 8 Stellen (nach Hil.) auf Parallelen in ש/,ת verweist, finden sich bei Al. deren 86! Allerdings bei der Frage Chasan liegt die Sache umgekehrt. Chasan konnte auf die einzelnen Stellen in עת׳ nicht verweisen, der Gedanke aber, dass ש״ת zum grossen Teil auf 'עת zurückgehe, wurde von ihm (mit Uebertreibung) ausgesprochen. Und dies teilt auch Al. getreu mit! Unmittelbar nach der Liste, wo die Uebereinstimmungen zwischen 'עת und ש״ת aafgeführt sind, erklärt er: והנה הרב חזן בעת כתבו הערותיו איי הים לא העיר רק על איזה סימנים שלדעתו הם דברי ר*י אלברצלוני ז״ל, אמנם במחברתו שארית הנחלה... כותב . . . אמר המחבר בעל האיים עכשיו הגיע לידי ספד העתים שער השני והתברר לי כשמש בחצי השמים שכל תשובות הגאונים כ״י חיד;׳א ז״ל ח״א וח״ב וגם תשובות שערי תשובה כולם נעתקו מספר העתים מאי, המלט. Ist dies nicht deutlich genug? Doch Hil. zwingt sich, auch hier Al. etwas am Zeuge zu flicken. Er schreibt (639): ״Obgleich sich also Al. auf diese Autorität (Chasan) hätte berufen können (was übrigens nicht geschieht, da er ihn erst hinter dem Register erwähnt).. . “ Welcher Widersinn 5 Erstens gibt es in der Wissenschaft keine Autoritäten, auf die man sich berufen kann, da sogar ein Hil. sich für befugt hält, nicht nur gegen die ״Autorität“ Chasan, sondern auch gegen andere Autoritäten aufzutreten. Es kommt immer nur auf die Beweise an, und da Chasan nur den Gedanken hinwarf, ohne ihn durch Beispiele zu belegen, konnte ihm dann ein anderer Gelehrte glatt widersprechen10). Erst Al. hat durch seine Listen den Beweis für diesen Gedanken geliefert. Zweitens behauptet Al. nicht dasselbe wie Chasan; denn nach Al. besteht ש״ת mindestens aus vier verschiedenen Teilen. Drittens erwähnt Ai. Chasan, wie wir gesehen haben, ganz deutlich; denn es handelt sich nicht etwa um ein ״Register“ (warum nennt Hil. plötzlich die Liste ״Register“?) am Ende des Aufsatzes, sondern um die erste Liste. In der Note das. kommt Hil. auf denselben Vorwurf zurück und leistet sich dabei folgenden Satz: ״Al. erwähnt diese beiden (Schorr und Chasan) nicht, jedenfalls nicht an entscheidenden Stellen“. Was soll das bedeuten, erwähnt sie Al. oder nicht? Nach dem Nachsatze zu schliessen, erwähnt er sie ja. Welches ist aber eine ״entscheidende Stelle“? Sollte Al. sich bei Hil. Rats erholen, wie er seine hebr. Aufsätze zu stilisieren hätte? Hil. schliesst seine Note: ״Was hätte er (Al.) wohl gesagt, wenn dasselbe einem anderen Autor begegnet wäre?“ Darauf kann ich ihm keine Antwort erteilen; was er aber הרי״ף bei Chasan in den Noten verzeichnet sind? Weitere Namen will ich vorläufig nicht nennen. 10} Uebrigens ist auch hier Hil’s Angabe (S. 640) unrichtig. Halberstam er. klärt nicht, dass ״nur wenig e“Resp., sondern dass ״viele“ עת׳ entnommen seien-

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