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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 702

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Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 702 (sequence 120)
Language
German
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702 Eine Erwiderung (= 203 ע׳), da an diesen Stellen sich kein Hinweis bei Schorr auf ש״ ת findet, ebenso Ch&s&n 115 5), und zieht von AL eigenmächtig die Nr. 118 ab (die die Fortsetzung von 117 ist, die unbedingt aus 'עת stammt, vgl. oben). Warum sind aber die von Al. aufgezeigten Parallelen unrichtig? Hil. meint: Nr. 21 könne nicht aus 'עת stammen, da im Ms. ein Absatz ... וו' שרירא vorkommt, der in ,עת fehle. Dies ist nicht wahr; der Absatz steht ebenfalls in 'עת S. 191! Die Nrr. 44 und 147 seien nach Eßl (640) in ,״ עתwesentlich kurzer überliefert“. Der Sachverhalt ist der: 44 stimmt nach dem Ms. (bei Chasan) wörtlich mit ,44—43) עת) überein! Der Sammler der ש"ת machte aber hier einen Zusatz, wie von Al. hervorgehoben wurde6). 147 entspricht ebenfalls wörtlich '297—296) עת), nur dass in ש»ת am Ende eine Erklärung hinzugefugt ist, die nicht einmal eine Zeile fasst. Und dies nennt Hil. ״wesentlich kürzer“! Hil. behauptet ferner, dass von Nr. 62 der Anfang in 'עת fehle. Dies ist nicht wahr! ln 'עת (S. 222) heisst es: ונשאל לר האי גאון דיל ולא יקרא לאור הנר und in ש״ת, wo vorher ein Rsp. Hais steht, demgemäss: ועוד לר׳ האי ז״ל וששאלתם לענין אם יקרא לאור הבר. Endlich meint Hü., 17 Resp., von den bei Al. angeführten, scheiden aus, weil er für sie später eine andere Quelle angeben werde. Angenommen, dass dies richtig sei, bleibt noch die Frage offen, ob nicht auch diese Quelle die betreffenden Nrr. 'עת entnommen habe, worauf es ja hauptsächlich Al. ankam, vgl. oben. Er erklärte selbst (S. 122), solange die Vorläge (oder Vorlagen) der ש״ת nicht vorhanden sei, könne kein sicheres Urteü über diese Sammlung abgegeben werden. Ob diese Frage durch die Unter- Buchung Hü’s einer Lösung näher gebracht werden wird, muss nach dem Obigen stark in Zweifel gezogen werden. Obwohl wir ש״ת und 'עת besitzen, hatte Hü. den Mut zu behaupten, dass für die von Al. aufgefundenen Paralleien ״nirgends eine Uebereinstimmung nachweisbar“ sei, ohne zu befürchten, dass sich die Unrichtigkeit dieser Behauptung erweist 7). Das erweckt Zweifel an der Zuverlässigkeit seiner Angaben bei handschriftlichem Material 8). Es bleibt uns noch übrig, die immer wiederkehrenden Sticheleien Hil’s zu beleuchten: Alb. hätte nicht darauf verwiesen, dass in den Noten zu dem einen oder anderen Werke manche Parallelstellen verzeichnet wären. Ich frage nur: Verweist ein Philologe darauf, dass er das Material zu seiner Arbeit aus Wörterbuch und Konkordanz zusammengestellt hat? Verweisen unsere talmudischen Historiker darauf, dass beinahe das ganze einschlägige Material in סדר הדורות zu finden ist? Verweist der Talmudist darauf, dass die Talmudstellen, die er verwendet, am Rande der Talmudausg. oder in den Kommentaren verzeichnet sind? Es ist selbstverständlich, dass niemand mit der Materialsammlung von neuem beginnt9), und die Hüfswerke sind dazu 5) Chasan gibt nur an, dass sich hier im Ms. der Vermerk והרב ברגילוני findet, wie oben angeführt wurde. Ob die Stelle wirklich in עת׳ vorhanden ist, und wo sie steht, konnte Chasan gar nicht nachweisen, da er 'עת nicht besass. 6) Bei Nr. 21 richtet sich Hü. angeblich nach dem Ms., bei 44 aber nach ש׳ת! 7) Allerdings war Hü. so schlau, gewöhnlich nicht anzugeben, wo die Parallelen in 'עת nach Al. Vorkommen sollten. Erst mit Hilfe von ATa Aufsatz konnte ich eine Kontroüe vornehmen und feststeüen, dass eine Irrefuhrung des Lesers vorliegt. 8) Vgl. auch seine Note 86 als Beispiel dafür, was er ״gründlich und zuverlässig“ nennt. 9) Verweist Müller in מפתח S. 19 darauf, dass die Stellen aas תשו׳

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