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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 701

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Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 701 (sequence 119)
Language
German
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Eine Erwiderung 701 die er mit Ausrufungszeichen versieht, befinden sich nnr in seiner Phantasie, nicht aber in den Ausführungen Al’s. Endlich ist die Behauptung Hil’s falsch, dass Al. mit der dritten Liste nachweisen wollte, dass תשו׳ הרי״ף aus עת׳ geschöpft hätte. Vielmehr hat er damit dasselbe zeigen wollen, was Hil. erklärt (541), dass es von ihm ״unten dargelegt werden wird11 dass nämlich in ש״ת Responsen ״aus einer systematischen הרי״ף;wn־Sammlung Aufnahme gefunden“ haben, vgl. AL S. 119. Dass aber in unseren תשו׳ הרי* ף auch Responsen vorhanden sind, die den Werken Barsilais entnommen wurden, versucht dann Al. (S. ISO) auf Grund anderer Erwägungen zu beweisen. Die Erklärung Hil’s, dass die ״Identität“ der Mehrzahl der in beiden Sammlungen übereinstimmenden Resp. ״nicht vorhanden“ sei, ist eine leere Redensart, die keiner Antwort bedarf. Bis nun haben wir die Polemik Hil’s behandelt, die sich nur gegen sein Phantasiegebilde, nicht aber gegen Al. richtet. Jetzt wollen wir den einzigen, scheinbar sachlichen Einwand, den er (S. 689 und mit anderen Worten S. 542 wiederholt) gegen die Folgerung aus der Uebereinstimmung der Resp. in עת׳ und ש״ת erhebt, uns näher ansehen Er meint, daraus folge noch nicht, dass der eine ״von dem anderen abgeschrieben haben muss“. Zwar gibt er zu, dass für drei Resp. ein Zwang vorliege, dass sie aus עת׳ stammen. Für die andere aber könnte man annehmen, dass beide ״dieselbe Quelle benutzt haben“. Nun ich habe nur einige wenige Stichproben vorgenommen und gefunden, dass derselbe Zwang z. B. auch für 34 ש״ת vorliegt, da es hier erstens in Ms. Viv. ausdrücklich heisst: לרב ברגילוני, und zweitens die Lesart בדכתביבן לעיל nur ein Verweis auf עת׳ sein kann, wo die Frage behandelt wird, wie schon von Chasan bemerkt wurde. Ebenso müssen die Nrr. 115 und 148 aus עת׳ stammen, da erstere im Ms., letztere in ש״ת selbst den Vermerk הרב ברגלוני tragt. Dasselbe gilt auch für 89 (לו [לברגלוני] ז״ל), 117 (wo im Ms. eine Entscheidung des Nagid sich anschliesst, die ebenfalls in עת׳ sich findet, und vom Sammler der ש״ת gekürzt wurde), 119 (והנגיד ז״ל) und 145 (vgl. Chasan). Man sieht daraus, welcher Wert auf die Angaben Hil’s zu legen ist. Aber abgesehen davon, weiss jeder Kritiker, dass bei der Frage der Abhängigkeit zweier Werke 01t auch eine Stelle entscheidend sein kanD. Wenn eine Reihe von Stellen in zwei Werken übereinstimmend sich findet und bei einigen von ihnen nachzuweisen ist, dass das eine sie vom andern geschöpft hat, so ist mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass auch die übrigen Stellen aus derselben Quelle geschöpft sind. In unserem Falle kommt noch dazu, dass Barsilai auch sonst von dem Sammler der Resp. benutzt wurde, vgl. Nr. 62, 77, 93 und 141. Da also ס׳ העת׳ dem ursprünglichen Sammler der Resp. (nicht dem von ש״ת!) als Quelle gedient haben musste, so spricht alles dafür, dass auch die übrigen wörtlich oder inhaltlich mit עת׳ übereinstimmenden Resp. aus ihm entlehnt sind. Da Hil. Al. sogar das Verdienst der Material Sammlung absprechen möchte, so behauptet er weiter, die wirklichen Parallelen zwischen עת׳ und ש״ת seien bereits von Sehorr in seinen Anmerkungen zu עת׳ nachgewiesen worden (worüber weiter unten gesprochen wird), die von Al. entdeckten seien aber nicht richtig. Zu diesem Zwecke scbreibt er (Note 130) Sehorr fälschlich zu: Nr. 45 b * * * 4) (== 296 עת׳ 203 =) 116 ,(עת׳ 202 =) 110 ,(עת׳) und 117 (vgl. darüber Al. S. 120), 114 ש*ת ist inhaltlich z. T. in 52 ג״ל vorhanden. (Im Ms. meines sei. Vaters heisst es hier: ״ע׳// ג״ל נ״ב). Für 80 ש״ת gibt es bei A1. keine diesbezügliche Angabe. Der Leser mag nun prüfen, wer unrichtige Angaben macht, Al. oder Hil. 4) 48 bei Hil. ist wahrscheinlich Druckfehler. Nun ist 45 b 147, von der Hil. selbst behauptet, dass dieser Nachweis Al. gehört!

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