Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1927)
- Date
- 1927-11-01
- Page
- Seite 614 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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614 Besondere Namenswortspiele usw. mal in die Worte gefasst: גדולה מיילד״ שכל המצות שעשה אברדים אבער לא נקרא שלם עד שמל Ned. 31b. Von Interesse mag es hierbei auch sein, dass das Targum Onkelos für den proselytischen Volksstamm der קעי die Uebersetzung ית שלמאי hat. Ein mehr indirektes Namenswortspiel ergäbe sich ans Meg. 13a, wenn dort von Esther gesagt wird: ,אסתר ירקרקת היתד, welcher interessant olivenblasser Teint ihr sicherlich im Hinblick anf ihren anderen Namen ״ הדסהMyrthea, zageschrieben wnrde. Vom König Saul wird in Meg. 13 b berichtet, dass er seines צניעות, der bescheidenen Zurückhaltung, wegen זכה ויצאה ממנו אסתר. Wir verstehen diese Deklarierung zum Ahnherrn der Esther besser, wenn wir das zurückhaltende Vorgehen Sauls seinem Oheim gegenüber ואת דבר המלוכה לא הגיד לו I. Sam. 10,16 dem ähnlichen Benehmen Esthers: אין אסתר מגדת מולדתה gegenüberhalten, welchem Umstande die letzteren nachR. Juda auch ihren Namen verdankte: אסתר ע״ש שהיתר, מ ס ת ד ת דבריה. Auch der Ausspruch מבני בניו של ס נ ח ר י ב למדו תורה ברבים Sanh. 96 b liesse sich auf ein Namenswortspiel insofern zurückfuhren, als in dem Namen ס נ ה ר י ב eine Anspielung auf ס נ י und חרב gefunden werden könnte, beides bekanntlich Orte, wo die Thora zuerst ״ ברביםin der grossen Oeffentlichkeit“ verkündet wurde. Schliesslich sei noch auf ein indirektes Namenswortspiel hingewiesen, wenn es in Koh. rabbah zu Koh. 6,3 heisst: וימה את כל היקום זה ק י ן..., was offenbar mit ו י ק ם קין אל הבל אחיו I. B. M. 4, 9 in Beziehung zu bringen ist. Zur Erklärung von Spr. 27,15 u. 16. Von Rabb. D. J. Cohn, Hamburg. Diese beiden Verse gehören unzweifelhaft zu den schwierigsten im Spruchbuche, und alle Erklärungen und Uebersetzungen, die bisher von ihnen gegeben wurden, auch die in dieser Zeitschrift S. 55/56 veröffentlichte, dürften wahrscheinlich ihre Erklärer selbst nicht befriedigt haben. Deren Unhaltbarkeit ist so einleuchtend, deren Gezwungenheit so in die Augen springend, dass sich ihre