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Jeschurun · 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 610

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Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 11-12 (November 1927)
Date
1927-11-01
Page
Seite 610 (sequence 28)
Language
German
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610 Vom Tier und seiner Wertung usw. treten, über die Erzählungen, Gleichnisse und Vergleiche, über die Tiere in den Sprichwörtern, die Scheidung der Tiergruppen, über die Symbolik in der Namengebung, über das Lob Gottes durch die Tiere usf. Aber auch in unserer gedrängten Darstellung tritt es — so hoffen wir — deutlich genug hervor, dass die Wertung des Tieres in Bibel und Talmud der Stellung entspricht, die das Tier nach besonnener Beurteilung für die theoretische Forschung und das ethische Verhalten einnimmt und einnehmen soll1). Besondere Namenswortspiele im Talmud und Midrasch*). Von Dr. Max Steif, Brünn. In einem früheren Artikel versuchten wir den Nachweis zu erbringen, dass es manche Namenswortspiele gibt, nicht sowohl im eigentlichen, als im übertragenen Sinne dieses Wortes, und dass Wortspiele dieser Art zuweilen auch die äussere Form der textlichen Redigierung des Tradierten mehr oder min־ der beeinflusst, wobei die Annahme nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen ist, dass in dem einem oder dem anderen Falle hiebei vielleicht auch Gründe mnemotechnischer Natur mitgesprochen haben mögen. Einige Wortspiele diesert Art seien hier als Ergänzung nachgetragen. Von einem רבה בר רב שי ל א rührt der Ausspruch: זזאי דיינא דשאיל שאילת פשול למידן דעא Kethub. 105 a. ג) Die obigen Ausführungen sollen erweitert und vertieft, zugleich mit Berücksichtigung der nachtalmudischen Literatur 8. G. w., in einer besonderen Schrift veröffentlicht werden. — Werke und auch nur Aufsätze, die unser Thema in einem grösseren Zusammenhänge behandeln, gibt es m. W. nicht. L. Lewysohns Zoologie des Talmuds als das einzige hier in Betracht kommende Buch bringt nur weniges zur Tierpsychologie. Die wertvollen Ausführungen von M. L. Bamberger Jesch. II S. 80—86, I. Heinemann ebd. 137—140, S. Kaatz 180—81 berühren nur Einzelpunkte. *) vgi. Jeschurun XI. Jahrg., Heft 11/12.

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