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Jeschurun · 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 539

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 9-10 (September 1927)
Date
1927-09-01
Page
Seite 539 (sequence 91)
Language
German
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Die Komposition der Sammlungen usw. 539 das auch ס׳ האשכול und ם האורה zur wörtlich benutzten Vorlage gedient habe. Zwar hat auch Moses C h a s a n in seinem (nachgelassenen) Werke נחלה לישראל die Ansicht vertreten, dass alle in ש״ת enthaltenen Responsen aus עת׳ stammen, während er in א'י הים, seinem Kommentar zu ש״ת, noch der Meinung war, dass nur einige Rsp. in beiden Werken übereinstimmten. Obgleich sich also Alb. auf diese Autorität hätte berufen können (was übrigens nicht geschieht, da er ihn erst hinter dem Register erwähnt), erscheint diese Theorie dennoch unhaltbar. In drei Gruppen teilt Alb. die Beweise für seine These. Zuerst stellt er alle Stellen zusammen, die in beiden Werken identisch sein sollen. Da sich solche UebereinstimmuDg in sehr vielen Fällen (nach seiner Rechnung in 36) findet, so zieht er den Schluss, dass auch die übrigen Rsp. ursprünglich in עת׳, das, wie bekannt, ein Fragment ist, gestanden haben. Nun ist es richtig, dass sich mehrere 130 Rsp. wörtlich übereinstimmend in beiden Werken finden. Doch folgt hieraus noch nicht, dass das eine von dem anderen abgeschrieben haben muss. Warum konnten nicht beide dieselbe Quelle benutzt haben? Ein Zwang liegt nur für ש*ת Nr. 111, 114 und 116 vor. An diesen drei Stellen stehen nämlich Grsp., an die sich eine Entscheidung des R. Jehuda Barsilai bzw. Samael Hanagids anschliesst. Da sie sich nun mitsamt der Entscheidung wörtlich in עת finden, so kann eine andere gemeinsame Quelle hier nicht angenommen werden. Wenn aber Alb. den Nachweis der Abhängigkeit auch für die Nrr. 21, 44, 62—54, 147 und 17 Rsp. Dach Nr. 152 erbringen will, so ist dies unrichtig. Nr. 21 (== עת׳ S. 189—191) steht, wie (u. S. 645) gezeigt werden soll, in einem auf Sammlung Almanzi (Nr. 39) zurückgehenden Teile von ש״ת; dort jedoch (s. Chasan z. St.) wird ein in עת׳ fehlender Absatz (ור׳ שרירא דגר) mitgeteilt, so dass Alm., also auch יש״ת hier עת׳ nicht benutzt haben kann. — Auch die letzten 17 Rsp. hatten nicht diese Vorlage. In späteren Ausführangen (im 3. Aufs.) werden wir als Quelle dieser Rsp. von ש״ת eine Sammlung feststellen, die auch Barsilai als Vorlage gedient hat. Da nun Teil aus ihm) nur in diesem einzigen Exemplar auf uns gekommen ist, liegt vielleicht in seinem grossen Umfange. Aus demselben Grunde ist der im gleichen Ms. des Brit. Mus. enthaltene (von Halberstam, Berlin 1898, herausgegebene),ס׳ השטרות betitelte Exzerpt entstanden, wie der Schreiber selbst angibt. 130) Es sind die Nummern 34, 46 a, 48 (vollständig in Ms. Alm. I, 69), 110, 111, 113—117, 119, 148. Dieser Nachweis findet sich bereits bei Jacob Schorr in seinen gelehrten Anmerkungen zu עת׳, für 115 bei Chasan in איי ודם. Alb. erwähnt diese beiden nicht, jedenfalls nicht an entscheidenden Stellen. Was hätte er wohl gesagt, wenn dasselbe einem anderen Autor begegnet wäre?

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