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Jeschurun · 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 526

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 9-10 (September 1927)
Date
1927-09-01
Page
Seite 526 (sequence 78)
Language
German
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526 Die Komposition der Sammlungen usw. reicher als der Druck, dessen handschriftliche Vorlage heute unauffindbar ist89. Die Kollektion ist in acht Teile gegliedert90, nämlich in Rsp. von ,רב נטרונאי (נ״א פלטוי), צמח! אהרן, נחשון, נטרונאי צמח, משה, שר שלום. Eine Abweichung besteht nur in den drei ersten Gruppen; die erste des Ms. enthält ודג Nr. 20, 164 ש׳׳ת, 165, ח״ג ,29 ג״ק Nr. 21—24 und Nr. 1—19; die zweite ח״ג Nr. 25, 26, ג״א Nr. 52—57, 36—27 ג״א; die dritte ג״א Nr. 58, ח״ג 37—40. Auffallend ist eine zweimalige Zusammenstellung von Rsp. des רב צמח גאון und, wenigstens nach der einen Version, des 'רב נטרונא. Die Sammlung zeichnet sich durch besonders vollständige Wiedergabe aus; offenbar haben wir in ihr den Originaltext zu sehen, weshalb sich in ihr auch häufig der Kopf des Rsp. findet. Dieselbe vorzügliche Ueberlieferung des Textes bieten vier dem Asiatischen Museum in Leningrad gehörige, in Nordafrika geschriebene Hss., die Harkavy — insbesondere nach einer91 von ihnen, die 527 Rsp. enthält, während in den anderen zusammen nur 32 stehen — ediert hat. Sie enthalten mehrere Sammlungen nach Nordafrika gerichteter und vermutlich dort zusammengestellter Rsp.; der grösste Teil der Rsp. ist sogar mit dem Namen der Adressaten überliefert. Auch die Einzelsammlungen sind nach Namen geordnet, jedoch zumeist nicht nach denen der Absender, sondern der Empfänger. Innerhalb dieser Ordnung erfolgte jedoch die Zusammenstellung mitunter nach ihrem Inhalte. Da das Ms. die ursprüngliche Nummerierung der einzelnen in ihnen vereinigten kleineren Sammlungen am Rande vermerkt hat, so lassen sie sich unschwer wiederherstellen, was allerdings kaum von Nutzen sein könnte. Die Sammlung ist auch eine Fundgrube in philo- 89) Mil. Einl. S. 26 schreibt, dass sie sich damals im Besitze Prof. A. Berliner’s in Berlin befunden hätte. 90) Zum Nachstehenden siehe Assaf in ג״א S. 14. 91) Offenbar diesem Ms. entstammt das in תש*ר II S. 48 abgedrnckte Bsp., das sich in ג״ח, worauf Harkavy auf S. 342 hinweist, als Nr. 3 findet, da es einem Firkovitschschen Ms. entstammt, in welchem Falle Horowitz’s Annahme (ebda), das Ms. sei verloren gegangen, unrichtig wäre.

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