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Jeschurun · 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 473

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 9-10 (September 1927)
Date
1927-09-01
Page
Seite 473 (sequence 25)
Language
German
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Schöpfung und Natur 473 eigen machen, nicht einer stumpfen und dumpfen, sondern einer solchen, der sich in hohem Gedankenfluge ergeht. So fügt sieh das Buch in die Reihe derer ein, die uns auf dem ״dritten״ Wege geleiten. Nicht eigentlich ״uns״, wie aus den nun folgenden Schlussbemerkungen sich ergeben wird. Für den Kreis derer, die von vorneherein gewillt sind, sich auf den Standpunkt des Vfs. zu stellen, wird die Axiomatik der Grundüberzeugung, vor getragen mit all der Kraft, die in dem Ueberzeugten lebt, seine Wirkung zur Stärkung der אמונה nicht verfehlen. Wenn mancher der Leser dieser Zeitschrift aber auch an eine andere Behandlungsweise religionsphilosophischer Probleme gewöhnt, so dürfen wir doch erwarten, dass jeder, der dem von uns gegebenen Auszug mit Aufmerksamkeit gefolgt, zu dem Buche selbst greifen wird. Es wird ihm auch in den Partien, die wir nicht berücksichtigen konnten, mancherlei Anregung geben. Bemerkt sei, dass in den folgenden Ausführungen von der Person des Autors und seinen Schriften völlig abgesehen wird, dass wir Typisches für die Möglichkeiten der Einstellung zu unserem Problem zeichnen wollen. * * * Wir kehren zu unseren Vorbemerkungen zurück. Wir haben eigentlich nur noch manches ins rechte Licht zu setzen. Völlig ausgeschlossen ist für den denkenden Menschen der Neuzeit, in die uns nun einmal Gott hineingestellt hat, die prinzipielle Ablehnung jeder wissenschaftlichen Betrachtungsweise. Sie ist verstandesmässig unvollziehbar und auch ethisch verwerflich. Es ist unehrlich gegen sie zu wettern, wenn wir die praktischen Ergebnisse, die die theoretische Wissenschaft zeitigt, nicht missen wollen und wenn wir zugeben müssen, dass sie aus lauteren Beweggründen an die Erforschung der Wahrheit geht. Ja, es wäre bedauerlich, wenn wir nur widerwillig ihr Anerkennung zollten. Eine Vertiefung in die Gesetze der Natur- Wissenschaft, in die Fülle des Mannigfaltigen, das uns erst die

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