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Jeschurun · 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 419

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 419 (sequence 91)
Language
German
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Die Komposition der Sammlungen usw. 419 Anfiälligerweise stehen zwischendurch einige in ש״צ (weil nachgaon&ische) nicht aufgenommene, auch inhaltlich nicht zu ihnen gehörende Rsp.r nämlich *wn 12 (Ms. Nr. 372), 14 b (378) 16,17 (379!), 132 גמ1״מ (Ms. Nr. 370), 138 (Nr. 400). Vielleicht hatte der Schreiber der Vorlage freien Raum gelassen, in der Absicht, noch mehr Rsp. aus ש* צ zu kopieren, und nachträglich hatte er selbst oder ein Fremder unzusammenhängende ein gefügt; der gleiche Vorgang wiederholt sich im Jerusalemer Ms. Mit Bl. 214 (Nr. 404) beginnt 7) die letzte, allerdings nur zum geringsten Teile (bis Nr. 409) erhaltene Sammlung, in der sich eine Zusammenstellung von Gutachten noraafrikanischer Rabbinen befunden zu haben scheint. Sehr viel kleiner, und auch an Wert hinter dem Wien• Parmaer Ms. zurückstehend, ist Ms. Paris, das offenbar im Besitze des Herausgebers von ש״צ, des Chaim Modai74 (Zoten• berg, Catalogue des manuscrits hebreux et Samaritains de la Biblioth. Imperiale Nr. 558) war; sein Schriftcharakter ist spanisch, es stammt aus XIV. Jhdt. 75. Obgleich es ebenfalls zum Teil ediert worden ist, *besitzen wir von ihm bisher, jedenfalls von den in ihm enthaltenen Rsp., nur eine dürftige Beschreibung76. Auch dieses Ms. setzt sich, wie das vorgenannte, aus verschiedenen Stücken zusammen, nur dass sein Inhalt noch verschieden• artiger ist und sein äusserer Zustand noch wesentlich schlechter ist. Nicht nur Rsp. späterer Gelehrter enthält es neben Grsp., sondern auch ein Stück aus החזקה T, historische Stücke und einen Teil der Makkabäerbücher; doch findet sich in ihm kaum etwas, das noch nicht ediert oder an anderen Orten besser überliefert wäre. 74) Dies schliesst Lewin a. a. 0. daraus, dass am Rande des Ms. an einer Stelle אמר חיים steht, eine Bezeichnung, die sich in den Anmerkungen Modafs za ש*צ wiederholt findet. 76) Der Text ist im allgemeinen unbeschädigt erhalten; doch sind ein• seine Buchstaben schwer lesbar. An Besonderheiten der Schrift sei hervorgehoben, dass durch einen Punkt über dem ersten und zwei Strichen über dem zweiten Wort Umstellung der Worte bezeichnet werden soll. In MsH. stehen statt dessen ein Punkt über dem ersten und zwei Punkte über dem zweiten Worte.

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