Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1927)
- Date
- 1927-07-01
- Page
- Seite 413 (sequence 85)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Komposition der Sammlungen usw. 413 sprochen, aber in ihm eine andere Sammlung erblickt. Trotzdem liegt eine einzige, ה״ם ,ש״צundש״ת(nebstanderenEesponsen) umfassende, Sammlung vor; nur lässt das vorliegende Ms. diesen Zusammenhang deshalb häufig nicht erkennen, weil dem Schreiber die Blätter der Vorlage heillos durcheinandergeraten waren und dadurch Zusammengehöriges zerrissen und Fremdes zusammengestellt worden ist. Die Rekonstruktion dieser Sammlung — das Ergebnis langer, schwieriger Untersuchungen — teile ich am Schlüsse der Abhandlung mit. Die zweite Sammlung hat ausschliesslich Sendschreiben von Tossaphisten zum Gegenstände, insbesondere von רש״י und 62רבינו תם. Die Eesponsen der dritten gehören Gelehrten der deutsch-französischen Schule an, insbesondere ח נישום und »רש״. Dass zu Beginn dieser Kollektion Teschuboth haGeonim stehen, ist eine sich häufig findende Erscheinung, so auch bei der 4.f 5. und 6. dieses Ms., ferner z. B. in Ms. Paris und Parma. Die vierte Gruppe von Teschuboth gehört nordafrikanischen und spanischen terien geordnet, jedoch in einer von ש״צ verschiedenen Weise. — Zu Unrecht behauptet jedoch Jost in Litbl. Or. X S. 507, ״Luzz. versichere uns, dass die Ordnung im Ms. eine ganz andere ist*1. Noch unrichtiger ist seine eigene Hinzufügung, dass ״dies ans nicht Wunder nimmt, da die Anordnung in Scha’are Zedek ein Werk der Abschreiber oder Sammler war“. 6-) Nähere Angaben über die in der zweiten bis siebenten Sammlung enthaltenen Rsp. machte Luzz. im Jahre 1840 kurz nach Empfang des Ms. in einem Briefe an 0. H. Schorr, אגרות שד״ל S. 688, und genauere Ausführungen in einem Schreiben vom nächsten Jahre an S. L. Rappaport, ebda. S. 744 ff., die er etwas gekürzt in seinem בית האוצר S. 56 mitteilt. — In seinem Briefe an Rap. teilt Luzz. eine Aeassenwg des Moses de Riete in מקדש מעט (ed. Goldenthal S. 105) mit, der zufolge aus der Responsensammlnng des R. Josef Tob Eiern eine Kollektion der Brüder Jehuda, Zidkija und Benjamin [ben Abraham Anab] ממשפחת העטים״“ [dei Mansi] bekannt sei; doch ist diese Ansicht irrig, vielmehr verfasste Zidkija (und nicht seine Brüder) nur das שבולי הלקט, in dem allerdings sehr viele g&onäische Rsp. Vorkommen. Vielleicht hielt Riete den zu seiner Zeit allem bekannten Auszug aus dem Werke, ebenfalls שכולי הלקט betitelt (neben einem zweiten Auszuge תניא), für das Original und daher das besonders an Grsp. reichere Original für ein anderes Werk. (Unmöglich ist, dass Riete statt מעשה הגאונים, wie der Titel eines von demselben Verfasser herrührenden Ms. Oxf. Nr. 569 lautet, irrtümlich תשובות הגאונים geschrieben habe. Denn dieses ist, wie Baber in seiner Einleitung zum שבולי הלקט השלם S. 6 bemerkt, mit diesen Werken identisch.)