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Jeschurun · 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 371

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 371 (sequence 43)
Language
German
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Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 S71 liegt auf einem runden, einzeln stehenden Hügel, nahe dem südlichen Bergrücken im südwestlichen Teile der Ebene״. Wir werden diese Ebene auch in der mischnischen Literatur nachweisen, hier genügt dieses Zitat, dem wir noch hinzufügen, dass die Mischna, indem sie vom Wein aus בפד סגנה in der Ebene spricht, nicht so sehr die Lage des Ortes, als vielmehr die der Weingärten bezeichnen will. Aehnlich fanden wir oben(S. 369) Hafarajim בבקעה, wo diese Angabe sich auf die in der Jizre’eiebene sich befindlichen Aecker bezieht, da der Ort selbst auf einer erhöhten Stelle liegt. Wie ist der Name סגנה auszusprechen? Schiatter vokalisiert סגנא und denkt dabei an סגן, den ״Namen für eines der höchsten priesterlichen Aemter“ im Tempeldienst. Es ist jedoch der Mischnatext in b zu beachten, wo man ס'גנא findet. Demnach wäre der Name Signa zu sprechen. Andere Stellen zeigen aber, dass die ursprüngliche SchreibuDg סוגנא war. In Tos. Kelim a IV 4 berichtet der genaue Kenner galiläischer Verhältnisse und Orte R. Jehuda über einen Vorfall in כפר סוגנא. Die sich daran knüpfende religionsgesetzliche Frage, betraf in dem Orte fabrizierte, aber nicht ganz fertige Tonöfen. Es handelte sich, wie aus der parallelen Mischna (Kelim V 4) hervorgeht, um einen im Dorfe ausgebrochenen Brand. Richtig hat ferner Büchler4 auf Tos. Terumot III18 (30, L3) hingewiesen, wo gleichfalls von einem auf der Tenne von כפר סיגנא ausgebrochenen Brand gesprochen wird. Aus diesen Stellen geht deutlich hervor, dass die im Dorfe wohnenden Landwirte und Töpfer die levitischen Reinheitsgesetze, bzw. die Vorschriften der Priesterhebe beobachtet haben, was auf kohanitische Einwohner hinzuweisen scheint. Die Zeit ist die von Rabban Gamliel in Jabne, d. h. etwa 20—30 Jahre nach der Tempelzerstörung. Dazu stimmt nun gut, was weiter unten gezeigt wird, dass einige Jahrzehnte nach der Tempelzerstörung tatsächlich viele Priester (Kohanim) in unserem Orte wohnten. Büchler hat ferner auf einen Mann Namens Mena^em בן סוגנאי, (Var. סרבני) — d. h. 5 ז) Der *raliläißche ’Am ha’are§, 79 Aura 1.

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