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Jeschurun · 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 369

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 369 (sequence 41)
Language
German
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Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 369 «0 genau berichten kann, so darf mit Sicherheit angenommen werden, dass ihm eine aussertalmudische, jedenfalls alte Ueberlieferung vorlag. Nach dieser Ueberlieferung bestand also das obergaliläische Teko'a, das man aus der Mischna auch sonst kennt2*, schon ln der vormakkabäischen Zeit und das zum Altardienst nötige levitisch reine Oel wurde schon vor 165 von dort nach Jerusalem geliefert. Es liegt kein Grund vor, die Glaubwürdigkeit dieser Tradition in Abrede zu stellen. Sicher ist, dass die Hasmonäerfürsten, die ja zugleich Hohepriester waren, für die Aufrechterhaltung und Versorgung des Tempel- und Opferdienstes sorgten. Wie wichtig dies ihnen erschien, ist aus dem oben (S. 295) angeführten Briefe des syrischen Herrschers zu ersehen, wonach die Einkünfte des Gebietes von ‘Akkö zur Bestreitung der Kosten des Tempelkults verwendet werden sollten. Der Opferdienst forderte aber viele Bodenprodukte und dabei wurde das möglich Beste verwendet, deshalb mussten manchmal auch ausserjudäische Orte in Betracht gezogen werden. Da gibt es nun eine Anzahl fast durchwegs anonymer Halachot, die eine Liste jener Ortschaften enthalten, deren Produkte als besonders vorzüglich galten und im Tempel zu Jerusalem zur Verwendung kamen3. Eine dieser Ortschaften ist Teko‘a in Obergaliläa, unweit Merön 4. Ein anderer Ort ist חפרים (oder עסרים), aus dem das beste Weizenmehl geliefert wurde. Gemeint ist das schon Jos. 19,19 genannte, am südwestlichen Rande der Jizre’elebene gelegene Hafarajim, heute Hirbet el Farrije5, dessen Felder in der Ebene (בבקעה) lagen. Es sei dabei daran 2 ») Halla 1Y 10; Pal. Stud. 1,37. Der Bericht bezieht sich auf die Zeit des Tempels. Unweit Teko’a lag Merön, das möglicherweise auch schon in der Tempelzeit erwähnt ist (Pal. Stud. I, 37 Anm. 3). 3) Mischna Menahot VIII1; 8: 6, X 2. An anderer Stelle sollen die hierauf bezüglichen Quellen eingehend besprochen werden. 4) MGWJ 1923,270. D a 1 m a n, Theol. Litzt 1924, Nr. 706. *) So richtig Dal man, Orte 233 gegenüber der früher auch von mir vertretenen Ansicht, ח׳ sei in Jadäa gelegen.

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