Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- Seite 311 (sequence 105)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Weitere Beiträge usw. 311 Ibd. אלתולד EX9«>0Xa8 Jos. 15,30 spricht dafür, dass,, sei es auf spontane oder auf reflektierende Art, die besondere Bedeutung des radikalen ו dieses Namens oder seine vielleicht arabische Herkunft empfunden und durch Zerdehnung des ו zu wo angedeutet wurde. Für arabische Reminiszenzen spricht auch ibid. הראש apaac I Chr. 24, 31 (^5). Wz. S. 27 אהל OeX (Wz. conj. OoX) spiegelt grammat. Reflektieren analog אהליים. Wz. S. 22 דגון AaytrjX Jos. 15, 41 ״nicht ganz einfach zu beurteilen“. Von ון zu nqX ist kein Wandel. Da aber דגון Götzenname ist, so lässt sich seine Aenderung im ״ דגיאלFischgötze“ wohl begreifen. Nur änderten unsere Väter solche Namen wohl sonst meist in degradierender Weise, sodass die vorliegende Aenderung wie eine konjekturale Rekonstruktion seitens der LXX aussieht. Wz. 23, עייר השם tpaasp. erscheint ״. durch ח sogar zu a aufgehellt. Wz. 24 שרון Sspiav (Wz.*) konj. שרץ) I Chr. 5,16 p av Nasalaufhellung des ו zu a. — Dentlich ist aus den Transskriptionen vonWz. zu ersehen, dass ו a> gehört wurde. Ob w rein homogen und völlig undiphtongisch war, ist nicht zu ermitteln; also haben wir auch keine Gewissheit über ו. Anzunehmen ist es aber. Unter Einwirkung von אע ההר würde ו zuweilen zu <!>, ebenso ו zu a aufgehellt; ähnliche Wirkung scheint das Nun ausgeübt zu haben. Wann und wo diese Gleichsetzungen zutrafen, ergibt die Herkunft der Transkriptionen. Es sind durchweg Handschriften, die dem alexandrinischen Sprach- und Kulturkreise entstammen, also demselben, den wir (Jeschurun X 1/2 S. 69) als Quelle der sefardischen Aussprache zu betrachten haben. Das ו dieser Gruppe der *) Unsererseits darf solche Konjektur selbstredend nur als mut-!nässlicher Lesefehler der LXX an deren Vorlage akzeptiert werden. Hierüber wäre, — zugleich über die Grundfrage ״Griech. Material im hebräischen Konsonantentext?״ (Wz. 112 ff.) eine besondere Auseinander- Setzung notwendig, wie sie zum grössten Teile schon vor Jahresfrist im Jeschurun durch E. König gegeben war.