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Jeschurun · 1927-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1927) · p. Seite 310

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1927)
Date
1927-05-01
Page
Seite 310 (sequence 104)
Language
German
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310 Weitere Beiträge usw. Wutz angewiesen, sondern können unsere üblichen talmudisehen und midra8chischen Quellen genügend auswerten, die ja mit Ausnahme des Talmud Babli auf dem Boden des oströmischen Reiches, also in der Heimat der Diphtongierung des Hebräischen entstanden sind. Hierauf soll später zurückgekommen werden. Wutz registriert durchweg in allen Transkriptionen Omega für Cholem. Die wenigen Ausnahmen von dieser Regel sind jedoch bedeutsam genug. So kommt gelegentlich auch ein durch Omega wiedergegebenes Schurek vor, so Wutz S. 14 יעוץ Ia«>c I. Chr. 8,10. Hier scheint, ähnlich wie heute bei Arabern Omar) und Ostsefardim das Ajin als scharfer Guttural aufhellend auf das Gefüge des Vokals eingewirkt zu haben. Unwahrscheinlich sieht jedoch die Transkription von Segol durch Omega aus, (W. S. 15 חלאה XcoXa I. Chr. 4.5 u. 7) obgleich das ח auch gelegentlich sich als Verwandler von ä in ä bei heutigen Ostsefardim bemerkbar macht. Ebd. S. 15 חקקה Iaxaxa Jos. 19, 34, wo Ooxa)xa zu erwarten wäre, ist selbst durch Annähme solch auf hellender Wirkung (von Cholem zu a) der emph. Gutturale ח und ק nicht genügend aufgeklärt. Wz. S. 17 הנתון Ava&ofi enthält o statt «>, weil 0, wie Wz. an anderer Stelle wiederholt bemerkt, in den älteren Transkriptionstexten überhaupt immer statt «> zu finden, an dieser Eigenheit also das Alter der Ms. zu ersehen ist. Das bedeutet selbstredend nicht, dass ך jemals gleich ö klang, sondern beruht darauf, dass 0 in älterer Zeit auch in griech. Orthographie oft ein späteres a> vertrat. Unmotiviert erscheint auch Wz. 17 גדור TeSoop (statt Fsotop) I Chr., 9, 37; hier scheint die Hellersche Theorie bestätigt, laut welcher die LXX oft gar keine Vokalisation des Hebr. vor sich hatten; vgl. ibd. עגלן AyXap. Jos. 12,12. Doch scheint aus-ibd. דימונה Ps^afvJ Jos. 15,22 und גבתון TsßsSav Jos. 21,23 Wz. S. 17 hervorzugehn, dass die Endung p aus irgendwelchem besonderen Grunde, etwa infolge Aufhellung durch den Nasal נ, prinzipiell av geschrieben wurde. Wz. S. 19 נב Toß I Sam. 21, 18 bezeugt die auch heute bei Westsafardim übliche Kürze des Cholem in Kurzwörtern )זאת spr. zut).

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