Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- Seite 303 (sequence 97)
- Language
- German
- Belongs to
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Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 303 dort nicht eingeleitet, weil dies gar nicht nötig war, da schon 165 eine beträchtliche Zahl von Juden in Untergaliläa, besonders um dieBattöf-Ebene, ferner in der Nähe des Kinneret- Sees, in der grossen Ebene, in Bet-Schean, und wohl sicher im Gebiete ’Akkö’s wohnten66). Freilich kennt auch Schürer den oben besprochenen Bericht bezüglich Erziehung Alexander Jannajs in Galiläa, und dieser spricht ja zweifellos gegen seine Darstellung. Er meint aber: ״Vielleicht soll damit gerade gesagt werden, dass Hyrkan seinen Sohn . . . ausser Landes erziehen liess“67). Diese Annahme richtet sich selbst, denn Galiläa galt den in Judäa Wohnenden nie als Ausland, und der jüdische Hohepriester wird seinen Sohn, und wenn er ihn auch ״von der Thronfolge feragehalten“ wissen wollte, nie ״ausser Landes“, also in heidnischer Umgebung, erziehen lassen. Uebrigens entkräftet Schürer selbst sein Argument mit dem darauffolgenden Satze: ״Möglich wäre auch, dass Hyrkan die südlichen Teile Galiläas bereits besessen hat. Dann würde das Obige nur von den nördlichen gelten“. Dass aber ״die Notiz über Alexander’s Erziehung in Galiläa durch den Zusammenhang, in welchem sie steht, ohnehin verdächtig sei“, — ist eine durch nichts erwiesene Behauptung Schürer’s. Wie steht es aber um das von Schürer unterstrichene Urteil: ״Es ist also kaum daran zu zweifeln, dass die eigentliche Judaisierung im wesentlichen das Werk Aristobuls I (104—103) ist68)“? — Dies wird aus dem Bericht abgeleitet, den Josephus חזו Namen Strabo’s anführt, Aristobul habe den Juden viel Nutzen gebracht, indem er ihr Gebiet erweiterte; er habe das Volk der Ituräer besiegt und sie zur Beschneidung und Annahme der 6י) Im I Bd. 185 gibt übrigens Schürer selbst zu: .,Aber auch In der Landschaft Galüäa. . . mu-s im Anfang des zweiten Jahrhnnderts eine beträchtliche Anzahl Juden gewohnt haben, welche in religiöser Gemeinschaft mit Jerusalem standen; denn es war eine der ersten Taten der makkaöäischen Brüder .... dass sie ihren Glaubensgenossen in Galiläa Hülfe brachten“. 6') I 276 Anm. 10. 68) II 11—12.