Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- Seite 295 (sequence 89)
- Language
- German
- Belongs to
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Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 295 Die Annahme j üdisch er Sie dlun gspunkte im westliehen Galiläa legt uns der Bericht I Makk. 10, 39 nahe, der wegen seiner Wichtigkeit etwas eingehender besprochen werden soll. Demetrius verspricht unter anderem dem Jonathan, Ptolemais und sein Gebiet dem Heiligtum in Jerusalem zu schenken, um von dort die Kosten des Tempeldienstes zu erhalten. Mögen auch diese Versprechungen nicht ernst gewesen sein, wie sie auch vom Kasmonäerfürsten nicht ernst genommen wurden, — sicher ist, dass der jüdische Fürst das ״Gebiet *Akkös״ in das jüdische Territorium einzuverleiben anstrebte, der Syrer wollte daher diesem seinen Wunsch entgegenkommen. In jenem Gebiet, das in der tannaitischen Literur als תחום עכו öfters genannt wird33), müssen aber zahlreiche Juden gewohnt haben, sonst wäre ein solches Streben und ein solches Anerbieten unbegreiflich. Es sollte nicht lange dauern, und dieser Wunsch der Hasmonäer ging in Erfüllung. Nach Alexander Balas’ Tode hielt Jonathan bei seinem Sohne, Antiochus VI, der ihm verschiedene Gunstbezeugungen erwies. Unter anderem ernannte er seinen Bruder Simon zum königlichen Strategen ״von dertyrisehen Leiter bis zur Grenze Aegyptens״ (I Makk. 11, 57—59). Mit der kurzen Bemerkung Schürer’s34): ״Durch die Ernennung zum GipatYffos über das genannte Gebiet wurde Simon ein königlicher Beamter in hervorragender Stellung, und zwar ausserhalb Judäas״ wird die grosse Tragweite dieser Ernennung nicht genügend gewürdigt. Unsere Stelle erhält aber die richtige Beleuchtung von einer Reihe tannaitischer Traditionen, die andererseits erst durch diese Mitteilung des Makkabäerbuches ins rechte Licht gerückt werden. Die Tannaiten sprechen über die von נדב (Ekdippa) bis נחל מצרים (also der Grenze Aegyptens) erstreckende Besitzergreifung (חוקה) der aus Babel Hinaufziehenden35). In der 33) S. den I. Anhang am Schluss dieser Arbeit. 34) Gesch. I4, 235, Anm. 27. 35j M Schewiit VI 1 (vgl. Halla IV 8), בל שהחזיקו עולי בבל מארץ ישראל ועד כזיב ובו׳; das grosse tannait. Grenzverzeiehnis hat im Sifre die Auf־