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Jeschurun · 1927-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1927) · p. Seite 287

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1927)
Date
1927-05-01
Page
Seite 287 (sequence 81)
Language
German
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Galiläa von der Makkabäörzeit bis 67 287 Welche die jüdischen Siedlungen Untergaliläas waren, wird im Makkabäerbuch nicht gesagt. Bezieht sich aber das soeben angeführte hebräische Fragment auf die Kämpfe Simons, was nach dem Zusammenhänge, in welchem es erscheint, nicht bezweifelt werden kann, so gewinnt man doch mindestens den Namen einer dieser Siedlungen, נמרים♦ Der Ort ist in Untergaliläa auch sonst bekannt. Alte aggadische Ueberlieferungen kennen den zur Zeit des zweiten Tempels jedenfalls bedeutenden Ort mit dem Namen כפר נמרה. So heisst er auch im Verzeichnis der 24 Priesterorte Galiläas, während sein Name heute Nimrin lautet 2 *). Der hochgelegene Ort befindet sich am Wege, welcher von ‘Akkö nach dem Ginnesar- See führt, westlich von Hattln, am südöstlichen Kande der B a Höf-Ebene. Vielleicht geht man nicht irre, wenn man die beiden Ortsnamen im hebräischen Fragment umstellt und מנמרים לעכו רדף המחנה liest: die Hasmonäer hätten die den jüdischen Ort Nimrin überfallenden Feinde bis nach ‘Akkö verfolgt, wie letzteres auch im Makkabäerbuch gesagt wird. Man hat versucht, auch Arbatta in Untergaliläa zu lokalisieren. So glaubt Gr ätz8) anstatt Apßarcotc — ApjfyXoic zu lesen und darin das I. Makk. 9, 2 genannte A r b e 1 (östlich von Nimm) zu finden. So richtig es ist, dass Arbel in unserer Epoche jüdisch war, so kann es an unserer Stelle dennoch nicht gemeint sein. Unterscheidet doch der Erzähler deutlich Arbatta von Galiläa, während Arbel zweifellos in Galiläa liegt. Der gleiche Ein wand ist gegen die Annahme A b e 1 ’ s 4) zu erheben, der in Arbatta das heutige * A r ä b e t (el Battöf), nördlich von dieser Ebene erkennen möchte. Uebrigens ist *Aräbet als 2) S. meine Beitr. (= Beiträge zur Geographie und Geschichte Galiläas, 1909) 71 ff.; Palästina Studien 1,7; 24; 43 מאמרים שונים f.; Dal man, Orte (= Orte uod Wege Jesu 123 ף. Der Wechsel von ם und n hei galiläischen Ortsnamen ist nicht selten, vgl. 47 מאמרים f. und die Abschleifung des מ oder des ן kommt auch öfters vor: MGWJ 1916, 167 f. (:ציידן Bethsaida); ZDPV 1912,43 (:.(קורעי קרשין ף Gesch II2, 248 Anm. 4. 4; Rev. bibl. 19 >3, 6,14.

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