Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- Seite 286 (sequence 80)
- Language
- German
- Belongs to
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286 Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67.* Von Samuel Klein. I. Die ältesten jüdischen Siedlungen in Galiläa. Kaum war die Tempelweihe im Jahre 162 vollzogen, da erschienen Boten aus Galiläa und meldeten : es hätten sich gegen die galiläischen Juden Leute aus Ptolemais und Tyrus und Sidon und das ganze heidnische Galiläa versammelt, um sie vollständig auszurotten. Darauf wurden Simon dem Hasmonäer 3000 Mann zu dem Zuge nach Galiläa zugeteilt. Er zog mit diesem Heere nach Galiläa, führte mehrere Kämpfe gegen die Heiden, und sie wurden von ihm überwältigt. Er verfolgte sie bis zu den Toren von Ptolemais. Dann nahm er die in Galiläa und Arbatta samt ihren Weibern und Kindern und allem, was ihnen gehörte, und führte sie mit grosser Freude nach Judäa (LMakk. 5,14 ff.). Keine historische Quelle berichtet sonst über diese Kämpfe (Josephus schöpft Ant. XII 8,2 nur aus dem ersten Makkabäerbuch). Jedoch muss in einer alten hebräischen Chronik, oder in einem Midraschwerk berichtet gewesen sein, dass einer der Söhne Mattitjahus in der Gegend von ‘Akkö gekämpft habe. So liest man im Pijjut des Josef b. Schelomo für den ersten Sabbat- Chanukka (wo er verschiedene Chroniken und Midraschim versifiziert): ״ ... מעכו לנמרים רדף המחנהvon ‘Akkö bis Nimrim verfolgte er das Lager1״). Aus den obigen Mitteilungen folgt erstens, dass die Kämpfe Simons gegen die Heiden in der Gegend von ‘Akkö stattfanden; zweitens, dass damals schon in Untergaliläa jüdische Siedlungen vorhanden waren; und drittens, dass das im I. Makk. 5, 33 genannte Arbatta von Galiläa verschieden ist, da der Erzähler nicht von A. ״in״ Galiläa spricht, vielmehr dieses von jenem deutlich unterscheidet. אודך בי אנפת בי (ג B a e r - Siddur 629 ff. Unsere Stelle 631 Zeile 7 v. unten. Sonst s. Davidson, אוצר השירה והפיוט, I, 76h.