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Jeschurun · 1927-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1927) · p. Seite 248

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1927)
Date
1927-05-01
Page
Seite 248 (sequence 42)
Language
German
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248 Der Streit zwischen Saadja Gaon usw. 2. R. Scherira15 berichtet über den Streit ziemlich kurz: Und es stritt mit ihnen (den Gelehrten der Hochschule) und mit Rabbenu Saadja16 der Exilarch David. Darauf berief Eabbenu Saadja den Bruder des Exilarchen namens Josia17, Exilarch zu sein. Doch glückte es ihm nicht, und Josia wurde nach Chorasan verbannt. Der Exilarch David berief den R. Joseph bareh de R. Jakob, der unter dem Namen Bar Satja bekannt war, Gaon in Mata Machseja18 zu sein. Er war noch jung und im Verhältnis zu R. Saadja ein kleiner Schüler. Mar R. Saadja Gaon hielt sich viele Jahre hindurch versteckt (aus Furcht19) wegen des Streites mit dem Exilarchen David, und R. Joseph führte das Gaonat in Mata Machseja. Endlich söhnte sich R. Saadja mit dem Exilarchen David aus. Aber R. Joseph blieb an seiner Stelle. Im ganzen waren die [Amts]20jahre des Mar R. Saadja 142t Jahre. 3. Wertvolles Material geben die Fragmente von Saadja’s Einleitung zu seinem Sefer Hagalui22 und der Auszüge aus der 15) Iggeret, ed. Levin 117/118. 16) So nach, den spanischen Handschriften ״נצא בהון וברבנו סעדי״; die französischen haben ונצא (ר*ל רס*ג) בהדי דוד בשיא. 17) So die span. Handschriften וקריית רבינו סעד' לאחותי דדוד הנשיא דמתקרי יאשיה להיות ראש גלות; die französischen haben קרייה לחסן אחותי דהוא יאשיהו בנשיאות. Nur Neub I, S. 40 hat die falsche Lesart לחתן אחוהי. Daher schreibt Epp enstein, Beiträge, S. 126, Anm. 8, dass Scherira den Josia als Schwiegersohn Davids bezeichnet. IS) Die richtige Lesung ist Mata Machseja, wie bereits Lebrecht bei Berliner, Beiträge zur Geographie Babyloniens, S 46, Anm. 2, vermutete und durch die Yokalisierung מחסיה Saadyana S. 66, Z. 8, erwiesen ist. Ygl. Schechter das S. 63, Anm. 1. 19) בשביל אימת מחלוקת so die meisten span. Handschriften, in den französ:s3hen fehlt das Wort אימת. 20} In der Uebersetzung hinzugefügt. 21) So die richtige Lesart. 22) So nach der Yokalisation in der Handschrift des Fragmentes (Haikavy, S. 181, Z. 16) דברי ספר הגלד. Harkavy, S. 180,17, und Anm. 7 und S. 142, erklärt הגולה הגלוי (des Verbannten). Auf S. 142, Anm. 1 rechnet er mit einem von Saadja beabsichtigten Wortspiel, das sich an Jer. 82,11 und 14 anlehnt, so dass man es auch als ״das offene Buch“ erklären kann.

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