Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1927)
- Date
- 1927-03-01
- Page
- Seite 149 (sequence 47)
- Language
- German
- Belongs to
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Eia verkanntes Wort im Jeraeclialmi 149 Kuyfes setzt, d. i. wohl modern französisch coiffure, im Sinne von Haarputz, doch finde ich im ״Index“ ib. p. 263 gerade unsere Stelle nicht, und so mag es sein, dass das altfr. Wort anders zu deuten ist. Zu dieser kleinen Studie bin ich durch eine Aussprache mit Herrn Rektor Dr. A. Schwarz - Wien gedrängt worden, der infolge des בבלא ד;בדא der Gemara behaupten will, dass das infolgedessen auch ein Abzeichen der Sklavin sein muss, das er nun in jenem ממסה erblickt; er liest nämlich טביתא Magd. Obzwar nicht autorisiert, dies mitzuteilen, muss ich es dennoch tun, weil ich den Hinweis auf das Folgende Schwarz zu verdanken habe. Er weist nämlich hin auf die Auffassung des Ramban zu Sabb 57 b (in dem Werke אוצר נחמד, Novellen zu Sabbat, Pressburg 1837, 8. 22 b), der bemerkt: ,כבלא דעבדא פי׳ ושפחות נמי יוצאות בהן, דר,א בלא תצא אשה קתני להי, אי נמי נשיים ועבדם כלל אחד הן, der also Mägde mit hineinbezieht. Nun sagt das Raschi auch, nur kürzer: ובההוא קתני מתני' דשפחה לא תצא בו, aber ich muss sagen, dass Beide zu weit gehen, denn שפחה steht eben nicht in der Mischna, übrigens auch עבד nicht, und כבלא דעבדא ist nur zum Vergleich angezogen worden, wie oben gesagt wurde. Für das Wort טביסה aber, das allein hier zu erklären war, ist eine andere Erklärung als שביסה kaum möglich.