Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 89 (sequence 93)
- Language
- German
- Belongs to
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Zur Frage des Trennungsprinzips 89 סהדי שמתהלת ירושה האי ניחא ליה בע״ז והאי ניהא ליה במעות וכמבורר מתחלתו דמי. Der בסף נבחר beweist, dass der רמב״ן diese Ansicht des ריטב״א auch auf den Fall von שותפין überträgt und beseitigt damit die Schwierigkeit in den Worten des רמב״ם פי״ג מהל' מ״א הל, כ״ב. Er sagt: גבי שותפץ נמי אנן ס הד י דבעת שנשתתפו ודאי דעתם היה אם יודמץ בשעת חלוקתם ע״ם שימול הא״י את הע״ז וגר מעות כנגדה והוד, כמו שהתנו מתחלה Jeder Kenner der talmudischen Terminologie weiss, dass dieses אנן סהדי, diese Präsuraption an den verschiedensten Stellen an• gewendet wird; es bedarf hierbei keiner besonderen Vereinbarung. Also auch nach der Theorie Kleins, dass die Gemeindemitglieder auch heute noch שותפין sind, ist vorauszusetzen, dass die Orthodoxen ihre Steuern nur für erlaubte Zwecke geben. Freilich, wenn man kategorisch erklärt ״die Statuten sind massgebend“, so muss man auch sagen ״der Gesellschaftsantrag ist massgebend.“ Dann aber muss man den ganzen Begriff des אנן סהדי überhaupt ablehnen. Bemerkenswerter als die Einwände, die mein Gegner gegen meine Ausführungen erhebt, sind die Punkte, die er überhaupt mit Stillschweigen übergeht. Ich habe auf die Milderungen hingewiesen, die man in den אסורים gegenüber den צדוקים und den Karäern eintreten liess mit der Begründung מנהג אבותיהם בידיהם, und habe betont, dass auch seit der Hochflut der Reform schon die 3. und 4. Generation herangewachsen ist, die von den Methoden jener Periode nichts mehr weiss. Hierzu hat Herr Klein sieh mit keinem Wort geäussert. Ich habe ferner auf den Widerspruch hingewiesen, dass S. R. Hirsch die Zugehörigkeit zu einer Reformgemeinde, die nach Klein sogar ein אסור דאורייתא ist, als Zustimmung zur ״Leugnung und Höhnung des Gesetzes“ bezeichnet, dass er aber dem Orthodoxen diese Zugehörigkeit doch gestatten will, wenn es ihm unmöglich ist, sich die notwendigen Gemeindeinstitutionen ausserhalb des Reformverbands zu verschaffen. Wie stellt sich Herr Dr. Klein hierzu? Hält er es für gestattet, dass man einen schweren אסור דאורייתא begeht, um dadurch תפלה בצמר oder auch eine einwandfreie שחיטה zu haben? Wäre das nicht eine מצוד. הבאה בעבירה? Oder ist er, über Hirsch hinausgehend, der Ansicht, dass man überall