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Jeschurun · 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · p. Seite 65

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1927)
Date
1927-01-01
Page
Seite 65 (sequence 67)
Language
German
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Auslegung von c. 25—29 usw. 65 mit Bewusstsein verzichtet wurden, obwohl die exegetischen Arbeiten Wolf Feilchenfelds זצ״ל ein Sporn in dieser Beziehung gewesen wären 1). Bemerkungen über die von Marmorstein entdeckte messianische Bewegung im 3. Jahrhundert*). Von Dr. B. Cohen• 1) Was in שה״ש רבה ב' יי,׳ ח die עלייה בחומה noch ausser dem מורד על המלכויות zu bedeuten hat, erörtert nicht erst Bacher, sondern hat auch schon מהרש״א z. St. bemerkt. Doch hat weder במח׳ב der מהרש״א noch auch Bacher, noch auch Marmorsteins Hypothese Klarheit in die Sache gebracht. Sie haben nicht den Zusammenhang beachtet. Die ganze Parallelstelle in כתובות קי׳א ף Ich kann es mir nicht versagen, hier eine bezügliche Stelle aus einem Briefe mitzuteilen, den Michael Sachs am 13. März 1856 von Berlin aus an meinen Vater sei. nach Düsseldorf gerichtet hat Runter den!unterlassenen Papieren W. F. befindlich): ״lieber die Sprüche denke ich viel, und mancher in dem mir ohnehin so vielfach wichtigen Buche hat sich mir zu scharfer Präzision und fest individualisierten Zügen ausgeprägt, was mir und Vorgängern in unbestimmter Allgemeinheit hin und herschwankte. Ihre schönen Entdeckungen vom 30 Cap. sind nicht in jenem Kapitel isoliert zu machen. Die Physiognomie einer tief im Innersten zerwühlten und zerfahrenen Zeit, deren Faktoren man aus geschichtlicher Divination finden muss und die sich in gewissem Sinne a priori finden lassen, beleben eine Menge scheinbar vager und nur unbestimmter Aensserungen und Beziehungen zu lebensvollster Anschaulichkeit“. — Nun folgt eine geniale Exegese M. Sachsens über Prov. 1,10—19. — Der Brief schliesst mit folgenden Sätzen: ״Ich bin zu meinem grossen Bedauern durch מהזור u. a. Arbeiten für jetzt ganz ausserstande, das belebte, reiche Bild das sich mir zu überraschender Klarheit entfaltet und exegetische Blicke eröffnet, die — wahrhaft leuchtend — Zeitstrecken erhellen, in schriftlicher Dar- Stellung zu fixieren. Ich hoffe rvo im Sommer--— die Freude gemessen zu können, das in einem farbigen Gemälde auszuführen, woran ich innerlich fast immerfort arbeite. Ich hoffe auf סייעתא דשמיא und in zweiter Linie auf Ihre gütige Mitwirkung. Ich sehe Sie als Socius der Arbeit an. . . *) Vgl, Jesch. XIII Heft 1/2, 3 4, 7,8.

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