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Jeschurun · 1926-09-01 · Heft 9-10 (September 1926) · p. Seite 523

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 9-10 (September 1926)
Date
1926-09-01
Page
Seite 523 (sequence 79)
Language
German
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Bücherbesprechungen 523 So z. B. wird S. 63, Anm. 2 versucht, die Erklärung J. E.. zu לא יחרץ כלב לשונו, die er im Namen von יש אומרים bringt, za deuten. M. E. ist sowohl die Deutung des מחוקקי יהודה, als auch die des צפנת פענח, wie die des Yerf, verfehlt. I. E. will mit den Worten והטעם האות הדומה לוי״ו שיחרץ בלשונו sagen: Kein Hund wird seine Zunge in der Form des Buchstaben ו bewegen (in der Luft schneiden). — S. 95 zu נשף. I. E. dachte mit seinem שבי נשפים הם, an Talm. Berachot 3 a תרי נשפי הוי נשף ליליא ואתא יממא נשף יומא ואתא ליליא, wo נשף im Sinne von: wehen, gleiten gebraucht wird (vgl. עד שיפוח היום H. L. 2,17). Man kann נפיחה נשף setzen und der Sinn wäre derselbe, da נשף wohl mit Abend-Dämmerung erklärt oder übersetzt wird, dies kommt aber eben daher, weil um jene Zeit eine kühle Luft weht (vgl. auch Gesen.-Buhl StW. נשף). Wenn J. E. im פירוש הארוך בי בנשף הבאת רוח und im פירוש הקצר ויהי פירוש נשפת שהבאת בנשף רוח =» schreibt, so meint er שהבאת בנפיחה רוח. Die vom Yerf. in Betracht gezogene Korrektur-Yomahme bezw. sein פשט sind u. E. unrichtig. Die Stärke des Yerf. liegt hauptsächlich in der nichtig- Stellung der La. und der klaren Interpretation des allgem. פירוש. — Interessant ist auch die Elinleitung über die Geschichte der פירושי אבך־עזרא, die auch dem Sündigen Neues bietet. Wahre Ibn-Esra־Freunde werden die Arbeit Fleischers herzlich begrüssen. Ein תלמיד חכם ans der alten Schule hat das Resultat sechszehn• jähriger Arbeit in diesem Werke, das auch in Papier und Druck gut ausgestattet ist, niedergelegt. Das Buch sollte in keiner jüdischen Bibliothek fehlen. S. G. Eduard Kößig Die Genesis eingeleitet, übersetzt und erklärt 2. und 3. allseitig ergänzte Auflage C. Bertelsmann Gütersloh 1925 812 S. Wie alles, was aus der Feder Königs hervorgeht, zeichnet sich auch dieser Kommentar durch systematische Gliederung uud allseitige Benutzung der Literatur aus. Auch die ״Einleitung“ gibt eine übersichtliche Darstellung der Literarkritik. Königs Standpunkt ist bekannt, er erkennt die quellenkritische Scheidung in I. E und P. an, unterscheidet sich aber von der religionsgeschichtlichen Schule insofern, als Ar die geschichtliche Wahrheit des im Pentateuch und im vorliegenden Fall auch der vormosaischen Geschichtsdarstellung Berichteten zu erweisen sucht. Was das erstere betrifft, so scheint uns, dass sich K. die Auseinandersetzung mit d^n Schriften von Urquhart, Green, W. Möller, Dahse u. a. zu leicht gemacht. Yor allem aber hätten wir erwartet, dass er nicht die hier für die Quellenscheidung in der Genesis so bedeutsame Schrift David Hoffmanns, ״die wichtigsten Instanzen gegen die Graf-Wellhausensche Hypothese“ Heft H völlig übergangen hätte. König berücksichtigt in rühmenswerter Weise im Gegensatz zu vielen anderen Alttestamentlern die jüdischen Autoren. So: B. Jacob, Perles, Horovitz (die Josephserzählung) u. a.; Ehrlich wird gar ca 90 mal citiert. Um so befremdlicher ist es, dass die instruktiven 11 Abhandlungen Hoflmanns zur Genesis (Jeschurun Jahrgang I—III) nicht herangezogen werden (Nur S. 46

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