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Jeschurun · 1926-09-01 · Heft 9-10 (September 1926) · p. Seite 496

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 9-10 (September 1926)
Date
1926-09-01
Page
Seite 496 (sequence 52)
Language
German
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496 Eine Benennung der Türkei usw. ten Approbation der Konstantinopeler Rabbiner vom XVI. Jht. zum יפה תאר des R. Samuel Jaffe Ascbkenasi die Rabbiner ״die starken Männer“ (גבורי החיל) tituliert werden. Weiter muss bemerkt werden, dass wenn das Wort נבור in unserer Inschrift ״Held“ (wie D. Chwolson annimmt) und nicht den gewöhnlichen Familiennamen ״Gibbör“ bedeuten sollte, es nicht einfach ״Gibbör“ (גבור), sondern mit dem bestimmten Artikel ״Ha־Gibbor“ (הגבור) gestanden hätte. Schliesslich ist Gibbör oder Ha-Gibbör in den ״Funden“ oder Falsifikationen von A. Firkowitz kein ״homo novus“. D. Chwolson selbst bringt in seinem Werk ״Achtzehn hebräische Inschriften aus der Krim“ (St. Petersburg, 1865), S. 59—66 ein ganzes Epigraph, in dem Jehuda Ha- Gibbör (יהודה הנברר) figuriert, übersetzt es und behandelt es sehr ausführlich. Dieses Epigraph erkannten alle Gelehrten als gefälscht an. Auch D. Chwolson gab später seine Unechtheit zu. Bei der Behandlung unserer Inschrift, scheint mir, hätte D. Chwolson natürlicherweise wenigstens darauf hin weisen müssen, dass ״Gibbör“ in unserer Inschrift, seiner Meinung nach, nichts gemeinsam mit der Person habe, die den Beinamen ״Gibbör“ im gefälschten Epigraph trägt. Wenn wir als Datum der Inschrift das Jahr 1589 festsetzen, wenn wir Uz (עוץ) für Türkei annehmen, können wir leicht auch ״Gibbör“ erklären. Die Sache ist einfach und klar. Im XV. und XVI. Jahrhundert existierte eine karäische Familie Gibbör. Die Mitglieder dieser Familie lebten in der Türkei und der Krim. Bekannt ist der karäische Schriftsteller Jehüdä ben Elijahu ben Joseph Gibbör, der Autor der Werke 1 •) Ygl. S im ch ah Luzky, אורח צדיקים, ed Wien, 1880 (״edruckt zusammen mit 3». Kokisow’s Werk ידד מרדכי, p 2; b, *28 b, 24a, 24b; S. P i n ה k ■2 למקומי קדמוניות , ד, p. 19: A. B. G 0 t, 11 0 b e r, ״ב ק **ת דהולדות הקראים (Wilna 1865;, p )74; A. FI arkavy, Alrjndische Denkmäler aus der Krim (St. Petersbnnr, 1876), p. 44.

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