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Jeschurun · 1926-09-01 · Heft 9-10 (September 1926) · p. Seite 493

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 9-10 (September 1926)
Date
1926-09-01
Page
Seite 493 (sequence 49)
Language
German
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Eine Benennung der Türkei usw. 498 In den Responsen des Rabbi Meir ben Baruch aus Rothenburg (ca. 1225—ca. 1293) findet sich eine Stelle, welche lautet1: ״ich hörte von meinem Lehrer ״ha-Gib.“. Zunz2 meint, dass es eine Abkürzung für ״ha־Gibbor“ ist. A. Berliner bringt im Artikel ״Aus den Bibliotheken Italiens“ (im ״Magazin für jüd. Gesch. und Lit.“ II. Jahrgang 1875, No. 1) die deutsche Uebersetzung eines Auszuges einer Handschrift aus Parma (cod. de Rossi, No. 764) in der R. Nathan, Enkel des in Augsburg im Jahre 1349 als Märtyrer gesetorbenen R. Schneor3, seinen Stammbaum notiert4. Unter seinen Ahnen rechnet er Rabbi Mosche Kohen ha-Gibbor. Dieser R. Mosche Kohen lebte wahrscheinlich5 im XII. Jhrht. Es ist kein Wunder, dass einzelne Juden des Weströmisehen, wie auch des Oströmischen Reiches, während der jahrhundertlangen Verfolgungen des Mittelalters mehrmals die Gelegenheit hatten ihr Heldentum in der Selbstverteidigung zu beweisen. Es ist bekannt, das auch später, im XV. Jahrhhundert, zum Beispiel, Mosche aus ״ 6פירטin der Stadt פירט gegen den Frevler Johannes de Capistrano kämpfte und ihn mit seinem ganzen Heer aus der Stadt verjagte“7. Dieser Mosche aus פ״רט im Ozar Töb von Berliner (1878), p. 18; Zunz, Literaturgeschichte der synagogalen Poesie, p. 274. J) Editio Prag, 1608, 20, p. 26 b, Nr. 165. 2) Zunz, op. cit., p. 274. 3) Ygl. A. Berliner im Ozar Töb (hebr. Beilage zum ״Magazin für die Wissenschaft; des .Judentums“) III. Jahrg (1878) p. 46—48; vgl. auch N. Gross, Grallia Judaica (Paris. 1897) p. 71 und 817. ־) Den hebräischen Text des Stammbaums veröffentlichte auch A. Berliner im ״Ozar Töb“ (1878), p. 45 — 46. י) R. Schneor der 84 jährig im Jahre 1349 getötet und folglich 1265 geboren wurde, ist das sechste Glied von R, Mosche Ha-Kohen Ha־ & i b b ö r. 6t S. A. Rosanes, Geschichte der Jaden in der Türkei, (Hu-sjatyn 19071, .Bä. I, p. 18, Anm. 24 meint hier sei nicht Fürth, sondern Firet gemeint: יד הדאבוב״ b'j בקרבת העיד פואמש Firet העיד פירט הבזבדה פה היא//. 7; Darüber berichtet der Nachkomme des genannten Mosche, der berühmte .Buchdrucker Gerschon! Jeronimo) Sonciuo auf dem

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