Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1926)
- Date
- 1926-09-01
- Page
- Seite 492 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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492 Eine Benennung* der Türkei usw. und magischer Anschauungen, vielfach begünstigt durch Eindringen mystischer Elemente und durch Einflüsse assyrischer, griechischer, persischer Weltauffassung, vielfach unverkennbar sind (Schedim, Traumglaube, Engel, Amulette, Ajin Hora, Golem, Volksmedizin usw.* 1). Eine Benennung der Türkei in der jüdischen Literatur. Von Prof. Isaak Markon. (Fortsetzung.) IV. Der Beiname Gibbör (גבו ר). Wir wollen zum Beinamen ״Gibbör“ übergehen. D. Chwolson bemüht sich ein Land zu finden, dessen Auswanderer der Name Gibbor passen soll, und beachtet die buchstäbliche Bedeutung des Wortes ״Gibbor“— Held (starker). Er meint, ״für einen Juden aus dieser Gegend (dem Lande der Ghusen) dürfte wohl der Beiname גבור besser passen als für einen solchen aus dem römischen Reiche“. Erstens muss bemerkt werden, dass gerade unter den Juden des Römerreiches viele Träger des Beinamen הגבור Vorkommen. So finden wir unter den T^o ssafisten1 ״Rabbi E p hraim ben Ephraim Ha-Gibbo r“, der um 1200 lebte. R. Zidkijahu ben Abraham (XIII. Jh.) führt in seinem Werke 2שבלי הלקט ein Respons eines ״ha-Gibbor* הגביר an, das er an Rabbi Jehuda richtete. ג) s. L. Blau, Das altjüd. Zauberwesen, siehe auch die einschlägigen Artikel in Jewish Encyclopedia, auch in den ,Mitteilungen der Gesell- Schaft für jüd. Volkskunde“ 1897—1908. 1)Tosafoth zuPesabim 86a. — Vgl. Zunz. Zur Geschichte und Literatur, p. 48: ״Ephraim b. Ephraim des Starken, um 1200, in Regensburg“; H. F. M i c h a e 1, אור החיים, p. 248, Nr. 5C2 s. v.; S F, F ü n n, כנסת ישראל, p. 151 s. v.; Zunz, Literaturgeschichte der synagogalen Poesie 2) Teil II, הלכות אסור והיתר ms. § 28; S. D. Luzzato, בחלת שד־׳ל