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Jeschurun · 1926-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1926) · p. Seite 399

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1926)
Date
1926-07-01
Page
Seite 399 (sequence 67)
Language
German
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Eine Benennung der Türkei usw. 399 Oppenheim1, die er im Jahre 5465 (— 1704) zum Werke von Tobia ha-Koben2 3, מעשה מובייה (Ma’ase Tobia)8, schrieb, in der unter anderem gesagt ist4 *: ״.in der Stadt Konstantina der Grossen; es war ein Mann 1m Lande Uz, Tobia . . .״ 8) Rabbi Jakob Emden (1696—1767) in seinem Werke 5תורת הקנאות, das eine Sammlung verschiedener Schriften und Dokumente, die sich auf die Geschichte des Pseudomessias Sabbatai Zebi und seiner Anhänger beziehen, enthält, hat auch eine Biographie von Sabbatai Zebi, deren Abfassung ins letzte Viertel des XVII. Jhts. fällt. Die Biographie beginnt mit folgenden Worten6: ״Ein Mann war im Lande Uz, in der heiligen Gemeinde Ismir, die Smyrna genannt wird7.״ *) Der berühmte Bibliophile (1664—1736), dessen reiche Sammlung sich jetzt in der Bodleianischen Bibliothek in Oxford befindet. 2) Tobia ben Mose ha-Kohen (1652—1729) ist der erste Jade, der an einer deutschen Universität (Frankfurt an der Oder) studierte. 3) Ein medizinisches Werk, das viel metaphysisches, theologisches, astronomisches und naturwissenschaftliches enthält; zum ersten Mal gedruckt Venedig 1707. . . . רופא מומחה לרבים צריבין לו והוא יושב ממול אוד בו גנוז ספר רפואות (4 ואסייא דרבי׳ על ידו תהא בק״ק קושטאנטינא רבתי איש אחד היה בארץ עוץ ומגין בעץ כ*ש מוהר״ר טוביה גר״ו ב״הגאון מוהר״ר משה כץ כי שפתי בהן ישמרו דעת .ותבונה סובבים אותו ö) Gedruckt zum ersten Mal in Amsterdam, 1762, 4°. 6) איש היה בארץ עוץ בקהלה קדושה איזמיר הנקרא שמירנא ד) Der bekannte jüdische Bibliograph Joseph Zedner bringt in seiner Chrestomatie ״Auswahl historischer Stücke aus hebr. Schriftstellern* (Berlin 1840) p. 161 ein Stück aus Rabbi Jacob Emdens Buch und macht zu dieser Stelle folgende Bemerkung: ר׳ שאול הכהן״ erwähnt in seinen An• fragen an Abarbanel mehrere Male seines Aufenthaltes בעיר רבה יושבת בארץ עוץ, womit Konstantinopel gemeint ist; unter der Benennung Uz begriff man also die Türkei im Allgemeinen.“ Zedner hält also den Terminus U z für einen ungewöhnlichen und beruft sich daher auf den von uns erwähnten Saul ha-Kohen, aus dessen Worten man schliessen kann, dass Uz Türkei bedeutet. Augenscheinlich kannte Zedner zu jener Zeit keine anderen Werke, in denen direkt angegeben wäre, dass Uz=Türkei ist, wie z. B. die von uds oben zitierte Approbation der Konstantinopeler Rabbiner zum יפה תאר von Samuel Jaffe AschkenasL

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