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Jeschurun · 1926-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1926) · p. Seite 390

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1926)
Date
1926-07-01
Page
Seite 390 (sequence 58)
Language
German
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890 Eine Benennung der Türkei usw. Die״ :D. Chwolson sagt unter Berufung auf Zunz1 mittelalterlichen Paitanim verstanden oft unter dieser Benennung das römische Reich." Er meint aber, dass in dieser nicht das Römische עוץ ,Inschrift, die er in das Jahr 989 ansetzt Reich bedeuten kann und sucht daher dieses Land an einer Vielleicht״ :ungewöhnlichen Stelle, indem er unentschlossen sagt ist hier damit das Land der G u s e n, der Araber im Norden des Kaspischen Meeres gemeint." Es ist bekannt, dass die Paitanim eine ganze Reihe Epitheta haben, die sie auf das westliche, wie auch auf das עשו, עמלק; עוצית, עוץ, משך! :östliche Römische Reich beziehen2 und andere mehr. מבשם, מגדיאל, כודס; יון, בצרה, בוז. אח, אדום; שעיר ln der Vorstellung des mittelalterlichen Judentums bildeten seine Bedrücker Rom und Byzanz ein ethnographisch Ganzes, oder sich gegenseitig Ergänzendes, mit ,(אתם) Im Grunde all dieser Epitheta liegt Edöm dem man im talmudischen Schrifttum die Römer bezeichnete; später — im Mittelalter und bis zum 18. Jh. nannte man so die ganze christliche Welt, ebenso wie die mohammedanische — : genannt wurde. Daher haben die Paitanim (ישמעאל) Jismael עתרת והגיית, שעיר ובן האמה, שעיר וישמעאל, ישמעאל ועשו, פרא ושעיי! ־חותן וחתן, אח ודוה בן ועבה עבד ואח, אח ובן אמתי, רובה וצורה; ציד ורומה und viele andere3. Die Paitanim nannten folglich die christliche Welt mit verschiedenen Namen, die mit אדום, שעיר, עשו und seinen Nachkommen עוץ; עמלק; מגדיאל, den Erzfeinden des Judentums, die ihm viel Böses und Kummer brachten, Zusammenhängen. יון, בתים. אדום wurden in den Targumim und bei den mittelalterlichen jüdischen Autoren als verwandte Namen betrachtet und oft identifiziert. Die Bezeichnungen קיסרין, קושטנכדנא, רומי, יון, עוץ, אדום für die christliche Welt finden wir ausser in den Piutim, auch in den Targumim, Midraschim, bei jüdischen Historikern, Reisenden, *) Zunz, Die synagogale Poesie des Mittelalters, S. 439. *) Ibid., S. 487—448; ibid., S. 125; idem, Literaturgeschichte dersynagogalen Poesie, S. 101, 620.;<) Zunz, £ie synagogale Poesie etc, S. 4:4 - 448.

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