Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1926)
- Date
- 1926-07-01
- Page
- Seite 386 (sequence 54)
- Language
- German
- Belongs to
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386 Eine Benennung der Türkei usw. Name des Landes עוץ (Uz), 2) der Beiname גבור (Gibbor) und, endlich, 3) kalendarische Berechnungen. Uns scheint es aber, dass alle Beweise dafür sprechen, dass auch hier das ה, von Firkowitz in ein ת verwandelt wurde, und die Inschrift, folglich nicht zum Jahre 989, sondern zum Jahre 1589 gehört. II. Wir wollen mit den kalendarischen Beweisen beginnen. D. Chwolson sagt (op. cit. 377): ״in vielen Fällen kann der Kalender über die Echtheit oder Unechtheit des Datums entscheiden.״ Unserer Meinung nach ist der Kalender in Anwendung zu den Inschriften, die mit dem Namen Firkowitz verbunden sind, ein sehr schwaches Kriterium, das kaum ernste Beachtung verdient. D. Chwolson sagt selbst an einer Stelle (op. cit., p. 378): ״Da ich nur den Neumond des rabbinischen Kalenders nach den Tabellen Slonimiskis berechnen kann, den der Karäer nur aproximativ anzugeben imstande ist ... .“ und an einer anderen Stelle (ibid., 378): ״Die Kontrolle durch den Kalender ist allerdings nicht leicht, da die Kalenderbestimmungen der Karäer an und für sich sehr schwankend sind1 und sich vielfach von denen der Eabbaniten unterscheiden. Aber immerhin gibt es viele Fälle, wo man mit Hilfe des Kalenders mit Sicherheit entscheiden kann, ob z. B. das Datum ursprünglich 1040 תת, oder 1640 הת war; denn bekanntlich haben die Eabbaniten und Karäer Mondmonate und da kann die Differenz in Bezug auf den Monatstag nur eine sehr geringe sein, in der Eegel ein Tag vor oder nach dem Neumondstag der Eabbaniten, zuweilen auch zwei Tage nachher.״ 0 »»Vgl. Or Hallebanah von Izchak Bern aus Tschufut Kaie, 1,11, p. 29, wo er von den Spaltungen und den Schwankungen spricht, welche unter den Karäern früher in Bezug auf die Bestimmung des Neumondes herrschten, wobei es oft geschah, dass ein Teil einer Gemeinde z. B. den Neumond am Sonntag und der andere ihn am Montag feierte.“